Aktuelles 2015 - Verband der Gartenfreunde Schönebeck und Umgebung e.V.

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Aktuelles 2015

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Verbandstag 14.11.2015
Besondere Ehre für Klaus Netzband
Verbandstag der Gartenfreunde Schönebeck und Umgebung / Vorstand gewählt

Die Delegierten der 79 Vereine im Verband der Gartenfreunde Schönebeck und Umgebung sind zum Verbandstag zusammengekommen. Ein neuer Vorstand wurde gewählt und Klaus Netzband zum Ehrenmitglied ernannt.

Der Verband der Gartenfreunde Schönebeck und Umgebung ist am 26. Juni 1990 gegründet worden. Seitdem sind Heinz Ehlert, ehemals Vorsitzender, und Heinz Kanngießer, ehemals Beisitzer, zu Ehrenmitgliedern ernannt worden. Nun kann sich auch Klaus Netzband Ehrenmitglied nennen. Der Verbandstag, der am Sonnabend im SSV-Sportheim tagte, hat beschlossen, den ehemaligen Schatzmeister, der sich aus persönlichen Gründen nicht zur Wahl gestellt hat, mit dieser Ernennung zu würdigen und damit sein langjähriges Engagement für Verein und Verband. Die Laudatio hat Manfred Peters gehalten (siehe untenstehenden Beitrag).
"Das Kleingartenwesen ist schon länger im Umbruch begriffen", sagte Verbandsvorsitzende Karin Libbe in ihrem Rechenschaftsbericht. Es herrsche nicht nur der reine Anbau von Obst und Gemüse, die Erholung werde immer höher bewertet. "Wir dürfen aber eine kleingärtnerische Nutzung nicht aus dem Auge verlieren, wenn wir unsere Pachtpreise beibehalten wollen, um unserem Hobby, der Kleingärtnerei, weiterhin frönen zu können", appellierte sie.


Dezernet: Guido Schmidt
Ziel sei es, den Fortbestand des Kleingartenwesens zu sichern. Eine wichtige Voraussetzung dafür sei die Erarbeitung der Kleingarten-Entwicklungs-Konzeption der Stadt Schönebeck, kurz Keks. Karin Libbe freute sich, Dezernent Guido Schmidt zum Verbandstag begrüßen zu können. Für die Erarbeitung des Konzeptes gab sie ihm ein besonderes Dankeschön an Antje Callehn vom Amt für Stadtplanung- und Stadtentwicklung  auf dem Weg. "Der Stadtrat hat dem Keks zugestimmt. Nun können wir optimistisch in die Zukunft blicken", so Karin Libbe. "Die Konzeption ist ein Instrument, um die Nachfrage nach Kleingärten gezielt lenken zu können, Angebot und Nachfrage wieder aneinander anzugleichen. Denn 1000 Kleingärten sollen hiermit schrittweise vom Markt genommen werden." Die Anlagen, die langfristig aufgegeben werden sollen, können "endlich", so Libbe, bei der Pachtzahlung für leerstehende Gärten entlastet werden.
Es wurde beim Verbandstag auch ein neuer Verbandsvorstand gewählt, jahrelange Vereinsvorsitzende ausgezeichnet.

 
 
Glückwunsch
Den neuen geschäftsführenden Vorstand des Verbandes bilden:
Vorsitzende Karin Libbe,
Stellvertreter Manfred Peters;
Schatzmeisterin Ursula Hanemann;
Fachberater Siegfried Kliematz;
Schriftführer Martin Krügel.
Zum Gesamtvorstand gehören auch:
Anita Belling (Verein Waldesruh Grünewalde);
Bodo Michalsky (Abendfrieden Schönebeck);
Siegfried Gamlin (Brumby);
Lothar Gundlach (Wochenendglück Barby);
Karin Jacob (Waldfrieden Elbenau);
Peter Röhler (Frohsinn II Gnadau);
Lothar Schlünz (Grüne Hoffnung III Schönebeck).
Revisoren sind Günther Schreier (Waldesruh Grünewalde); Peter Hansen (Einigkeit II Schönebeck) und Elke Kaufmann (Wochenend Schönebeck).


Klaus Netzband
Stets für Verband da
Manfred Peters über Klaus Netzband
"Klaus Netzband ist seit 1971 Pächter eines Kleingartens in der Gartenanlage Flora. Von Anfang an hat er sich um die Belange des Kleingartenvereins aktiv bemüht, um die Entwicklung insgesamt zu verbessern. Somit hat er wesentlich Anteil an der positiven Entwicklung des Vereins. Er hat sich bei den Mitgliedern hohes Vertrauen erworben. Durch seine Glaubwürdigkeit und Sympathie bei den Mitgliedern ist es nicht zu verdenken, dass er im Jahr 1989 zum Vorsitzenden des Vereins gewählt wurde. Sein hohes Ansehen im Verein und im Kreisverband hatten dann auch dazu geführt, dass er 2006 in den Vorstand des Kreisverbandes gewählt wurde und die Funktion des Schatzmeisters übernahm. Er leistete eine vorbildliche Arbeit. Auch hier hat er sich stets für die Belange des Verbandes eingesetzt.
2009 begann auch in Schönebeck der Bestäubungsnotstand. Karlheinz Schuppe vom Naturschutzbund wandte sich an den Verband und bat um Hilfe. Klaus Netzband erklärte sich sofort bereit, Unterstützung zu geben. Er entwickelte sich langsam zu einem voll anerkannten Imker. So entstand in seinem Verein der Bienenlehrgarten des Verbandes. Dass er sich hiermit viel Arbeit aufhalste, war anfangs nicht zu erkennen. Inzwischen bewirtschaftet er fünf Kleingärten, um die Bienen ausreichend zu versorgen. Es werden durch ihn regelmäßig Führungen mit Kindergartengruppen, aber auch mit Mitgliedern des Imkervereins sowie interessierten Gästen durchgeführt.
Ich könnte hier noch weitere Aktivitäten aufzählen ...
Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass Klaus Netzband 2014 zum ‚Tag des Ehrenamtes‘ mit dem ‚Ehrenkristall‘ ausgezeichnet wurde.
Er ist würdig, Ehrenmitglied unseres Verbandes zu werden."


 v.links Karin Libbe, Anita Belling
Geehrt wurden mit Ehrenabzeichen: Udo Ernst (Calbe-West) und Bernd Neubauer (Erholung Calbe) in Gold sowie Anita Belling (Waldesruh Grünewalde), Kurt Vaupel (Grüne Aue Calbe) und Gerhard Ihlo (Licht und Sonne Calbe) in Silber.

Text-Quelle: Volksstimme, Heike Heinrich
Jetzt schon an den Frühling denken

Holen Sie sich jetzt die bunte Vielfalt für den Frühling

Wir haben für unsere Gartenfreunde wieder Frühlingsblüher im Angebot

Solange der Vorrat reicht, geben wir in unserer Geschäftsstelle zu den Öffnungszeiten die Ware aus.









14.10.2015
Der Seniorengarten

Am 20.09.2015 fand in Neulingen bei Arendsee die Eröffnung des ersten Schaugartens in Sachsen-Anhalt zum Thema Seniorengarten statt. Gemeinsam mit der Gartenakademie Sachsen-Anhalt gestalteten Sabine und Albrecht Müller ihren Garten im Vierseitenhof zu einem naturnahen und Barrierefreien "Seniorengarten" um. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Mit Rollator und Spaten  -ab in den Garten“.



Dieser Schaugarten bot erstmalig für private und kommunale Verantwortliche einen Informationsort, in dem durch praktische Veranschaulichung Ideen, Anregungen, Lösungsfindungen und Anwendungsmöglichkeiten aufgezeigt werden, wie ältere Menschen aktiviert und motiviert werden können, ihr Lebensumfeld altersgerecht zu gestalten und ein langfristig selbstständiges Leben führen zu können. Als Vertreter des Verbandes der Gartenfreunde Schönebeck und Umgebung nahmen Herr Netzband sowie Herr Peters an dieser informativen Veranstaltung teil. Das Ehepaar Müller wird zukünftig ihren Garten für interessierte Besucher öffnen und über die Inhalte der Aktion und des Projekts informieren und beraten.


Die 11. Gartenausstellung der Gartenfreunde mit grünem Flair



Am Samstag den 12. und Sonntag den 13.09.2015 fand die 11. Gartenausstellung des Verbandes der Gartenfreunde Schönebeck und Umgebung statt. Wieder hatten die Gartenfreunde die Möglichkeit, den  Besuchern zu zeigen, was ein Garten zu bieten hat, wie Ernteerträge, Erholung oder die Gemeinschaft.
Die vertretenen Vereine und der Verband haben gemeinsam alles unternommen um den Gästen an beiden Tagen ein umfangreiches Programm zu bieten. Sie scheuten keine Mühen durch aufwendig dekorierte Pavillons ihre Gäste auf sich aufmerksam zu machen.



Für die musikalische Umrahmung sorgten am Vormittag die Musiker von "Brettys bunter Blasmusik". Im Anschluss übernahm der Diskotheker Mario die Moderation und die musikalische Unterhaltung bis zum späten Abend. Das Programm bot für Jung und Alt beste Unterhaltung.



Das Programm für die Kinder reichte vom Stockbrotbacken über Schminken, Torwandschießen bis hin zum  Ringe- und Büchsenwerfen. Auch die Ponnykutsche und der Clown sorgten bei den Kleinen für freudige Gesichter. Der Höhepunkt für die Kinder war dann um 19.00 Uhr der Fackelumzug, der von einem Akkordeonspieler angeführt wurde.



Um 20.00 Uhr gab es dann den abschließenden Höhepunkt für alle Anwesenden, den Auftritt der Bauchtanzgruppe.



Am zweiten Tag wurde die musikalische Unterhaltung durch Petri’s bunte Musikkiste gestaltet. Höhepunkt an diesem Tag war die Abschlussveranstaltung der Gemeinschaftsaktion von Volksstimme und Verband. Es wurden langjährige Kleingärtner, die bereits über 50 Jahre eine Parzelle bewirtschafteten geehrt.
Für die Versorgung der Gäste sorgten eine Gulaschkanone mit Erbsensuppe und Bockwurst, der Grillstand, der Getränkewagen, das Eismobil und die Kaffeestube. Einige der Besucher nutzen auch gleich die Gelegenheit ihr Brunnen- oder Teichwasser zur Analyse in unser Verbandslabor zu geben oder bekamen auf die eine oder andere Frage von unseren Fachberatern Antwort.
Insgesamt war die 11. Gartenausstellung eine gelungene Veranstaltung, was auch viele Gäste der weit über hundert Besucher zum Ausdruck brachten.



INFORMATIONSVERANSTALTUNG FÜR JEDERMANN

HERZLICHE EINLADUNG

ganze Einladung lesen - kostenlose Veranstaltung

Gemeinschaftsaktion der Volksstimme und des Gartenverbandes 2015 abgeschlossen
 
Seit vielen Jahren präsentieren die Lokalredaktion der Volksstimme und der Verband der Gartenfreunde Schönebeck und Umgebung e.V. das Kleingartenwesen in der Region.
 
In diesem Jahr wurden langjährige Gartenfreunde gesucht, die 50 oder mehr Jahre eine Parzelle in einem organisierten Verein bewirtschaften. Dem Aufruf "wer ist reich an Gartenjahren?" folgten 18 Vereine des Verbandes und so konnten Redakteure der Volksstimme, die Vorsitzenden der Vereine und ein Vertreter des Verbandes 88 Kleingärtnerinnen und Kleingärtner in ihren Parzellen besuchen, befragen und in der Volksstimme vorstellen. Ein sehr schöner Erfolg.


 
Abschließend wird dieser Personenkreis zur Abschlussgala am Sonntag, den 13. September 2015 um 11.00 Uhr eingeladen. Den Rahmen bietet die 11. Ausstellung der Gartenfreunde Schönebeck und Umgebung e.V. auf der Festwiese des Verbandes im Kleingärtnerverein "Flora" am Holländer in Schönebeck.
 
Für 50 Jahre Gartentätigkeit sollen so die Mitgestalter des Gartenwesens in unserer Region ausgezeichnet und geehrt werden. Bei Musik und  in fröhlicher Runde sollen Anekdoten, Vergessenes und Interessantes ausgetauscht bzw. wieder in Erinnerung gebracht werden. Ein deftiger Mittagstisch aus der Feldküche sowie ein kleines Erinnerungsgeschenk runden diese Veranstaltung ab. Ein würdiger Abschluss für fast lebenslange Gartenarbeit.

 
Mit dieser Aktion soll insbesondere die junge Generation angesprochen und motiviert werden, über das Bewirtschaften eines Gartens in einer organisierten Anlage nachzudenken. Wenn so viele Menschen fast ein Leben lang sich an einem Hobby, der Gartenarbeit, erfreuen, dann muss wohl genau an dieser Freizeitbeschäftigung etwas ganz Besonderes  sein. Die 11. Garten-Ausstellung dient ebenso dieser Zielstellung. Hier können Eindrücke gesammelt, Fragen gestellt und Wissenswertes rund um den Garten diskutiert werden.
Junge Menschen und alte Hasen können sich gedanklich austauschen.
 
Weitere Programmpunkte zur Gartenausstellung entnehmen Sie bitte den Aushängen. Aber auch die Volksstimme wird Sie informieren.

  -  Schönebecker Kleingärtner im Porträt

Aktion


Langjährige Kleingärtner werden besucht, vorgestellt und geehrt



Das Jahr 1814 wird in der Literatur als Gründungsjahr für den Kleingärtnerverein in Deutschland publiziert. 200 Jahre Kleingartenwesen ist es Wert die Kleingärtner, die maßgeblich diesen Prozess mit gestaltet und überhaupt ermöglicht haben, kennenzulernen, vorzustellen und zu ehren. Sind sie es doch, die uns das Weitermachen ermöglicht haben.
Und was ist dafür besser geeignet als die alljährliche Gemeinschaftsaktion mit der Regionalredaktion der Volksstimme Schönebeck.
 


Die ersten Kleingärtnervereine "Otto Kresse";  "Flora";  "Abendfrieden";   "Clausthal";  "Gute Hoffnung" und "Einigkeit I"  und "Einigkeit II" wurden mit recht unterschiedlichen Ergebnissen besucht. So wurden wir allgemein sehr freundlich empfangen, aber die Vereine "Gute Hoffnung" und "Einigkeit II" standen verschlossen uns gegenüber. Traurig für die Langjährigen, die so keine Ehrung erfahren werden. Schade.


 
Die nächsten Besuche sind am 06.07. in Calbe; am 09.07. in Schwarz; am 21.07. in der Geschäftsstelle und am 23.07 im KGV "Alt Salze" geplant. Nicht genannte Vereine mit langjährigen (ab oder über 50 Jahre Parzellenbewirtschaftung) können sich jederzeit in der Geschäftsstelle melden. Bis zum 31. Juli 2015 besuchen wir zu ehrende Gartenfreunde im Verein oder zu Hause.



Den Abschluss dieser Aktion bildet eine große Wiedersehensfeier der Urgesteine des Kleingartenwesens des Verbandes Schönebeck und Umgebung e.V.  Alle Interessierten, die keinen Garten mehr haben, aber auch 50 ender sind, können sich ebenfalls in der Geschäftsstelle anmelden.
Wir, der Verband der Gartenfreunde und die Volksstimme Schönebeck, freuen uns auf Sie.


 
Hier, an dieser Stelle, werden Eindrücke in lockerer Folge veröffentlicht.
 
Heute, Impressionen vom Besuch der Kleingärtnervereine "Abendfrieden" sowie  "Clausthal".
Die Fotos wurden freundlicher Weise von der Volksstimme zur Verfügung gestellt. 
(Bilder von Katrin A. Otrzonsek)
 
 
Siegfried Kliematz
Initiator der Idee
27.06.2015


Jetzt Neu im Gartenkalender

Sie finden ab Juni diesen Jahres auch monatlich Tipps zu Ihrem Gewächshaus bzw. Frühbeet.  

Künstler sucht Kleingärtnerinnen für gemeinsames Projekt

Der Hamburger Dieter Gerschler sucht sieben Kleingärtnerinnen für ein gemeinsam zu schaffendes Projekt, das den Titel STERNPARK trägt. Die Flora-Skulptur wird an zentraler Stelle im Hof der ehemaligen JVA Magdeburg entstehen, die vom 6. Juni bis zum 20. September 2015 Veranstaltungsort des größten Kunstfestival Sachsen-Anhalts wird. 
STERNPARK wird ein 12 x 11 Meter großer femininer Siebenstern (siehe Entwurf weiter unten), in dem ca. acht Quadratmeter Gartenerde verarbeitet werden. Die Kleingärtnerinnen werden zusammen mit Gerschler das Pflanzkonzept nach eigenen Vorstellungen erarbeiten. Gemäß dem Ausstellungsmotto „Die neue Sinnlichkeit in der zeitgenössischen Kunst werden Düfte, Farben und Genüsse im STERNPARK für ein einzigartiges Sinnes-Erleben sorgen. 
Gerschler ist einer der 250 Künstler, die die ehemalige JVA nach ihren Vorstellungen umgestalten. Er ist Mitglied der Hamburger Künstlergruppe SKAM („Schöne Kunst allen Menschen). 
Interessentinnen melden sich bitte direkt bei Dieter Gerschler per Email an koeterhall@web.de oder per SMS oder Telefon an 040 234 234 oder 0178 350 0229.

Grundriss Sternpark
25.03.2015
MEIN SCHÖNER GARTEN

Mitmach-Aktion - Kleingartenfotos gesucht

Liebe Gartenfreundinnen, liebe Gartenfreunde

die Redaktion MEIN SCHÖNER GARTEN plant zum erstenmal ein Sonderheft zum Thema Schrebergärten. Und mittendrin: die schönsten Gärten unserer Leser! Sind Sie passionierter Kleingärtner? Wir sind neugierig, wie Sie Ihre Parzelle gestaltet und angelegt haben. Zeigen Sie uns und den MEIN SCHÖNER GARTEN-Lesern Ihr grünes Paradies und schicken Sie Ihre schönsten Fotos bis zum 15.03.2015 an folgende E-Mail-Adresse.

Aktion ausgelaufen!

Jedes abgedruckte Foto honorieren wir mit 25,00 €.

Herzliche Grüße, das Team von MEIN SCHÖNER GARTEN
Informationen zum Treffen der Vereinsvorsitzenden vom 07.03.2015
Aus den Vereinen:
Ehrenzeichen verliehen

Auf der am ersten März stattfindenen Jahreshauptversammlung des Kleingärtnervereins "Otto Kresse e.V." wurde der Gartenfreund Armin David für sein vorbildliches Wirken als Gruppenvorsitzender mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet. Ebenfalls konnten die Gartenfreunde Siegfried Böhlert und Michael Schreiber für ihre 40-jährige Mitgliedschaft geehrt werden.
Manfred Peters, Vereinsvorsitzender
Schönebecker Kleingärtner nehmen die Herausforderung an
 
 
Unter dem Motto „Kleingartenentwicklungskonzeptionen – Neuordnung als Herausforderung“ fand am Samstag, den 28.02.2015 der 2. Landeskleingärtnerkongress im Büro- und Tagungscenter Magdeburg statt.
Der Bedeutung dieser Tagung angemessen nahm eine Delegation aus Schönebeck bestehend aus Vertretern des Gartenverbandes und der Stadtverwaltung teil. Die Teilnehmer sahen sich bestätigt, Schönebeck liegt voll im Trend, wenn es gelingt die Kleingartenentwicklungskonzeption Schönebeck (vgl. Volksstimme vom 25.02.) noch 2015 abzuschließen um durch Vermeidung von Flickenteppichen und einen gezielten, sozial verträglichen Rückbau die Anpassung des veränderten Bedarfs an das reduzierte Angebot zu gewährleisten.
 
Diese Herausforderung nehmen wir an und werden darüber mit allen Verantwortungsträgern der Vereine am Samstag, 07.03.2015 in der Gaststätte „Am Sportplatz“ in der Barbarastraße 21 ab 9.00 Uhr diskutieren. Wichtig sind das Gespräch, das Verstehen und die Akzeptanz der Notwendigkeit. Vertreter der Stadtverwaltung und wir, die Kleingärtnerinnen und Kleingärtner, werden unseren Standpunkt festigen und die gemeinsame Strategie über das weitere Vorgehen festlegen.
 
Als weitere Schwerpunkte stehen auf der Tagesordnung:


  • die Pflanzenschau am 25. 04 . auf dem Salzblumenplatz
       
  • das Osterallerlei am 26.04. auf dem Kunsthof Bad Salzelmen
       
  • unsere Gemeinschaftsaktion mit der Volksstimme 2015 Motto:  „50 Jahre Kleingärtner und kein bisschen Müde“
       
  • die Ausstellung der Gartenfreunde Schönebeck am 12. und 13. 09. im KGV „Flora“
  
und
       
  • der 9. Verbandstag 2015 im November 2015 mit Vorstandswahl
 
 
Wir erwarten eine konstruktive Diskussion mit realistischen Ergebnissen.
 


Siegfried Kliematz,Vorstandsmitglied
Visionen zu einer moderen Kleingartenlandschaft
Gedanken und Ideen eines gestanden Vorsitzenden



Wie könnte unsere neue Kleingartenlandschaft aussehen?

Unser Kleingartenwesen in Deutschland hat in den 200 Jahren des
Bestehens einige Entwicklungsstufen durchlaufen, So:
 
  • die Armengärten mit Hilfe der Kirche ca. ab 1814
  • die Arbeitergärten des Deutschen Roten Kreuzes
  • die Schrebervereinsbewegung in Leipzig 1864
  • die Gartenbewegung zur Körperertüchtigung 1933
  • den Kampf um den Erhalt der Kleingärten in der BRD 1949
  • die sozialistische Kleingartenentwicklung des VKSK  mit dem Ziel
  • die Versorgung der Bevölkerung durch einen Wettbewerb zu sichern
  • die Vereinigung des VKSK mit dem BDG ab 1989
 
Und jetzt stehen wir aus meiner Sicht erneut an der Schwelle einer weiteren, einer neuen, den veränderten Bedingungen angepassten Entwicklungsstufe des Kleingartenwesens in Deutschland.
 
70 Jahre Frieden haben wir nicht nur zur Überwindung von Hunger und Armut genutzt, sondern auch zur Stabilisierung der Wirtschaft, so auch der Landwirtshaft. Kein Kleingärtner muss zur Versorgung der Bevölkerung beitragen. 100 kg Erntegut von 100 m² sind Geschichte.
Alles was der Kleingärtner anbaut, macht er nur für sich und zur eigenen Freude und der seiner Familie. Als Hobby zur Freude am Gärtnern.
 
Somit dient der Garten nicht mehr zum Überleben (1814) oder zur Körperertüchtigung (1933) bzw. zur Sicherung des Angebots an Obst und Gemüse, insbesondere für die Hauptstadt Berlin. (1949)
 
Jetzt dient der Kleingarten einzig und allein dem Hobby, der Gesunderhaltung und der Freude an und in der Natur. Sich erholen, neue Kräfte für die alltäglichen Herausforderungen sammeln, ist die heutige Zielsetzung.
 
Der 1000 m² große Wirtschaftsgarten mit einem Vertrag der OGS hat ausgedient. Und der Garten mit Plumpsklo ebenso.
Was wir brauchen sind kleine Naturoasen zum Relaxen, ohne stressende Arbeit nur zur Freude, nur Entspannung zum eigenen Wohl und der der Familie.
 
Der Garten 2030 soll nur einer Zielsetzung dienen, der Erholung und der Entspannung. Und dazu gehört ganz einfach das Ausüben des eigenen Hobbys – der Rosenzucht, der Veredlung von Obstgehölzen oder dem Ziehen besonderer Blumen zum Beispiel.
 
Wie könnte/sollte so eine Parzelle aussehen? Hier meine ersten Vorstellungen als Diskussionsgrundlage.
 
 
  • Parzellengrößen zwischen 240 m² und 360 m²    (1/3 Regelung)
  • Laubengröße 24 m² lt. Bundeskleingartengesetz  §3 Abs. 2
  • Terrasse ohne Überdachung bis max. 12 m²
  • Toilette als WC mit Dusche und abflussloser Sammelgrube
  • Küche mit Wasseranschluss und Entsorgung über die Grube
  • im oberen Teil der Laube sind Ruheplätze für den Mittagsschlaff Vorzusehen. Gelegentliches Übernachten ist so auch möglich.
  • Regennutzungsanlage mit Zisterne, automatische Bewässerung
  • Gewächshaus zur Hobbygärtnerei, überdachte Tomatenanbaufläche
  • Carport mit Solarüberdachung zur Energiegewinnung und für das Auto (später mit Energieladestation für das Elektroauto)
  • Kompostanlage zur Humusgewinnung
  • der Arbeitsweg sollte 4 m breit sein. Für Fahrzeuge der Feuerwehr, der Rettung, der Entsorgung Müll, Altstoffe und Fäkalien sowie zur Anlieferung von Baustoffen sowie organischer Dünger (Mist)
  • der Hauptweg sollte 2 m breit sein und der Präsentation der Anlage dienen. Bänke sollen zum Verweilen einladen und das Gespräch über den Gartenzaun wird anregen.
  • die Wegbreite im Garten darf 1 m nicht überschreiten und max. 10 % der Gartenfläche ausmachen.
  • als Gehölze werden Niederstämme als Spindel oder Spalier gezogen bzw. Säulenbäume empfohlen. Pro 100 m² sollten es vier Bäume sein.
 
Dem Ziel, arbeitsarmer Garten, wird diese Empfehlung voll gerecht und weitere Verbesserungen können sukzessive in das Konzept einfließen.
Der Handel, die Baumschulen und Gartenbauzentren haben diesen Zahn der Zeit erkannt und haben bereits ein breites Sortiment arbeitsarmer und pflegeleichter Gehölze und Pflanzen entwickeln und erweitern das Angebot von Jahr zu Jahr.
Säulenbäume zum Beispiel, benötigen keinen bzw. keinen aufwendigen Schnitt, sind leicht zu händeln und die Ernten überfordern niemanden.
Die Niederstämme (60cm) können als Spindel ca. 2.40 m hoch oder als Spalier gezogen werden – leicht händelbar und kaum Aufwand.
Als Sichtschutz sind Beerenkiwis (Bayernkiwi) im Angebot. Sie bieten Schutz und sind blanke Natur.
Tomaten können zum Hobby aus selbst gezogenen Samen oder als F 1 Hybriden aus im Handel bezogene Sämereien gesät oder bereits vorgezogene Pflanzen nur noch in die Erde gebracht werden. Alles ist möglich.
Salate, Kohl und auch Kräuter sind als Sortimente im Angebot – eine tolle Entwicklung.
 
Die ersten vollautomatischen Bewässerungsanlagen arbeiten ohne unser Zutun. Der erste Rasenmäher mäht allein und vieles andere mehr, erfreut das Kleingärtnerherz und dient nur einem Ziel.
"Verwirklichung des arbeitsarmen Gartens"
 
Nach getaner Arbeit erholt sich der künftige Kleingärtner in seiner Parzelle auf der Sonnenterasse oder dem geruhsamen Schlafplatz im oberen Teil der Laube. Danach frönt er seinem Hobby mit und in der Natur. Er veredelt Obstbäume, Rosen oder spezielle Gemüsearten. Er zieht seltene Sträucher, Kräuter oder Blumen heran und erfreut sich am Ergebnis.
Die Versorgung mit Speisekartoffeln und Kohl überlässt er dem Handel.
Kein Wettbewerb, kein Stress, keine Eile – Erholung pur.
 
Und genau das müssen wir zukünftig bieten, wollen wir das Kleingartenwesen weiterhin erhalten. Und das muss unser aller Ziel sein.
Wir brauchen Interessenten, die unser Werk fortsetzen, aber eben unter anderen Vorzeichen und genau diese müssen wir signalisieren.
 
Die hier gemachten Ausführungen erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, es ist ein Wunschbild, eine Anregung zur Diskussion.
Es ist keine offiziell anerkannte, abgesegnete Orientierung.
 
 
Siegfried Kliematz
Vorstandsmitglied des Verbandes Schönebeck

 


Fachberatung für den Kleingarten

Sie suchen Tipps für ihren Garten oder besitzen diesen erst seit kurzer Zeit und möchten ihren Rhythmus finden? Dann lohnt es sich für Sie in unserem Menü „Thema Garten“ unter Fachberatung den Gartenkalender zu lesen. Unsere Fachberater erweitern ständig die Themen und passen den Inhalt den gegenwärtigen Gegebenheiten an. Außerdem bietet Ihnen das Fachberaterteam zu ihren Fragen, individuelle Beratung auf ihren Fachberatertreffen. Zu welchem Zeitpunkt die Fachberatertreffen stattfinden, finden Sie im Menü Termine.  Jetzt der Garten im März

Erwartungsvoll gehen wir in das neue Jahr – 2015,  das Jahr der Wende?
 
 
Für die 365 Tage des Jahres 2014 hatten wir, die Kleingärtnerinnen und Kleingärtner des Verbandes der Gartenfreunde Schönebeck und Umgebung e.V. , uns viel vorgenommen und letztendlich auch erreicht. Viele ehrenamtlich arbeitende Funktionsträger haben ihre Freizeit geopfert, um den Erhalt des 200 jährigen Gartenwesens für  unsere Nachkommen zu sichern. Diesen vielen Übernehmern von Verantwortung, ohne die das Erreichte überhaupt nicht möglich gewesen wäre, gilt der Dank des Präsidenten des Landesverbandes, Gartenfreund Peter Riebeseel, dem wir uns als Vorstand des Verbandes voll zustimmend anschließen können.
 
So konnten wir 2014 die Sturzfahrt der Aufgabe von Gärten leicht abbremsen und gemeinsam mit der Stadtverwaltung den  Grundstein für ein stabiles Kleingartenwesen in unserer Stadt Schönebeck legen. Die Kleingartenentwicklungskonzeption Schönebeck (KEKS) steht kurz vor der Verabschiedung und ist das Ergebnis gemeinsamer Anstrengungen. Das Jahr 2015 kann das Jahr der Wende werden, wenn uns der Durchbruch für einen abgestimmten, sozialverträglichen Rückbau nicht mehr vermittelbarer Kleingärten gelingt. Alle Gespräche zu diesem Thema weisen darauf hin, dass diese Mammutaufgabe von den Kleingärtnern allein nicht zu stemmen ist.
Das muss ein gemeinschaftliches Anliegen der Stadtverwaltung, des Verbandes und der Politik sein. Vor den Wahlen zeichnete sich eine solche Herangehensweise auch ab. Jetzt wird es unsere Aufgabe sein, daran zu erinnern.
 
Eine zweite große Aufgabe schließt sich 2015 gleich an. Wir brauchen eine neue, eine moderne, den veränderten Ansprüchen gerecht werdende Kleingartenlandschaft. Kleingärten aus 1925 sind nicht mehr zeitgemäß und daher auch nicht mehr an den „Mann“ zu bringen. Die Bedeutung der Kleingärtnerei hat sich verändert, sollten die Gartenerzeugnisse oft die eigene Versorgung sichern, bzw. die Haushaltskasse durch den Verkauf etwas aufbessern, so will sich der Gartenfreund von Morgen in seiner Parzelle erholen, seinen Hobbys nachgehen und Kraft für die anstehenden Arbeitsaufgaben tanken. Sicherlich gehört die Bewirtschaftung dazu, darauf kann nicht verzichtet werden, aber die Arbeitstechnologie kann angepasst werden. Der aufwendig zu schneidende Hochstammbaum kann durch eine arbeitsarme Spindel ersetzt werden. Der Handel hat sich diesem Wandel angepasst und hält ein breites Sortiment arbeitsarmer Angebote bereit. Nutzen auch wir die neuen Angebote und schaffen so die Zeit, die wir für noch notwendige Arbeiten benötigen. Hier sind unsere Fachberater in den Vereinen gefragt und können beraten.
 
Unser Land, Sachsen-Anhalt, ist 2015 gemeinsam mit Brandenburg, Ausrichter der Bundesgartenschau. Wir werden unsere diesjährige Studienfahrt an diesem Angebot ausrichten. Gut wäre, wenn sich Interessenten mit uns diesbezüglich auseinandersetzen und so Ihre Wünsche/Vorstellungen mit einbringen. Die BUGA regt durch neue Angebote mit Sicherheit zu eigenen Entscheidungen an und bietet sicherlich Denkanstöße für die Vorbereitung unserer eigenen Landesgartenschau im Jahr 2023.
Auch daran erinnern wir, denn die Jahre vergehen sehr schnell und andere Städte schlafen nicht und wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Das Jahr 2018 ist bereits an Burg vergeben.
 
 
Kurzfristiger ist unsere eigene Verbandsschau am 11.bis 13. September 2015 (Arbeitstermin) Die Vorbereitungsarbeiten haben bereits begonnen und die Planung
läuft. Alle Vereine des Verbandes sind gefordert, eigene Produkte zu präsentieren.
Schönebeck war bisher auf diesem Gebiet der Präsentation Vorreiter und unser Ziel muss es sein, dass es so bleibt. Sich darstellen, allen zeigen – wir sind noch da und wir gestalten das Kleingartenwesen. Wichtig dabei ist aber auch die Mitwirkung aller Altersschichten und Interessensgruppen. Es sind also alle Interessenten herzlich willkommen und wir sind für alle Anregungen offen. Angesprochen sind auch alle tangierenden Gewerke . Bitte unterbreiten  Sie uns Ihre Angebote/Vorschläge.
Diese Ausstellung auf dem Gelände des KGV „Flora“ muss ein Erfolg werden, bereiten wir doch unsere Delegiertenkonferenz vor. (Arbeitstermin November 2015)
 
Auch der Landesverband rüstet sich und bereitet zur Zeit den 2. Kleingartenkongress vor. Diese Großveranstaltung wird in Magdeburg geplant und bietet uns gute Möglichkeiten zur Ideensammlung.
 
Trotz der Vielzahl der zu bewältigenden Aufgaben, oder gerade deswegen, gehen wir, der Vorstand des Verbandes,  erwartungsvoll und optimistisch in das neue Jahr.
Dabei bauen wir auf das gewaltige Potential  der ehrenamtlich arbeitenden Vorstandsmitglieder und hoffen auf die Unterstützung unserer Sponsoren und Unterstützer.
 
Der Verband der Gartenfreunde Schönebeck und Umgebung e.V. wünscht allen Verbandsfreunden, Sponsoren, Unterstützern und noch unbekannten Interessenten  die zur Erfüllung dieser Aufgaben notwendige Kraft, natürlich Gesundheit, immer ein Quäntchen Glück und stets einen „grünen Daumen“
 
 
 
Siegfried Kliematz, Vorstandsmitglied
Schönebeck, den 01.01.2015
 

Letzte Aktualisierung am

23.07.2017

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