Aktuelles 2017 - Verband der Gartenfreunde Schönebeck und Umgebung e.V.

~ Meine grüne Lunge ~
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Aktuelles 2017

Aktuelles
Der Winter kommt
Ohne Hellseher zu sein, behaupte ich das ganz einfach. Die ersten kühleren Tage hatten wir schon. Es wird also Zeit, analog der Tierwelt, sich darauf einzustellen, bevor die große Kälte kommt und uns die Lust zur Gartenarbeit nimmt.
 
Was sollte jetzt, vor dem ersten Frost, geerntet werden? In jedem Fall Spinat, egal ob ein- oder mehrjährig. Feldsalat aus dem Freiland, Radieschen und  Chinakohl, Wurzelsellerie und Rote Bete, wer noch hat Wirsing- Rot- und Weißkohl.
 
Winterfest hingegen sind Schwarzwurzel, Möhren, Winterrettich, Braun-(Grün) und Rosenkohl, sowie Winterspinat und Winterzwiebeln.
 
Rosenkohl verträgt im Gegensatz zum Braunkohl lange Kälte schlechter. Er sollte in der Frostperiode an einem frostfreien Tag geerntet oder geschützt werden. Braunkohl leidet nur unter Schneemassen, eisige Kälte kann er aber gut ab.
 
Sein Geschmack verbessert sich durch ein paar Frostgrade sogar erheblich.
 
(Die Tiefkühlung ist kein Ersatz!)
 
Tiefwurzeler (Möhren und Schwarzwurzeln) sollten mit einer 4 bis 10 cm dicken Laubschicht geschützt werden das verhindert das Durchfrieren und erleichtert die Ernte. Analog Pastinaken und Topinambur.
 
Wer Mäuseschäden nicht ausschließen kann, hier noch eine Empfehlung. Eine Trommel ausgedienter Waschmaschinen kann als Winterlager in einer Erdmiete gute Dienste leisten.
 
Und noch eine Erinnerung, das Leeren der Wasserbehälter, auch hier ein Tipp.
 
Das Wasser der Regenwassertonnen kann für das Wässern der Rosen und Rhododendren, der immergrünen Kübelpflanzen sowie Beeren- und Obstgehölze genutzt werden. Übrigens müssen immergrüne Pflanzen im Kübel im Winter grundsätzlich gegossen werden. Irrtümlicher Weise spricht man gern vom erfrieren, nicht gegossene Kübelpflanzen erfrieren nicht, sie vertrocknen. Analog kann es unter Umständen unsere Rosen  treffen. Auch hier ist eine Wassergabe an frostfreien Tagen vorteilhaft.

Mehr Informationen finden Sie in unserem Gartenkalender.
Denken Sie auch an die Sicherheit Ihres Kleingartens.
 
 
Siegfried Kliematz, Verbandsfachberater
18.11.2017
 
 


Gemeinschaftsaktion 2017 mit der Volksstimme ist abgeschlossen.
 

Am Mittwoch, 18.10.2017, trafen sich die Akteure der diesjährigen Gemeinschaftsprojekte zur Abschlussveranstaltung. Frau Karin Libbe bedankte sich bei allen Teilnehmern und begründete die Wahl dieser Thematik „junges Gemüse in alten Gärten“.

Gartenfreund Kliematz übernahm das Wort und fand „das Ziel der Aktion wurde erreicht“. Es gibt in Schönebeck junge Kleingärtner mit dem Potential zur Übernahme von Funktionen in unseren Vereinen. Er ist sich sicher und davon überzeugt, das Kleingartenwesen in Schönebeck hat eine gute Zukunft.

2017 wurden im Rahmen dieser Gemeinschaftsaktion folgende Kleingärtnerinnen und Kleingärtner besucht:

KGV „Frohsina“  e. V. im „Burgwall“ hinter der ehemaligen Schifferschule
1. Nancy Schamberg aus Schönebeck
2. Melanie Wilde (jetzt Lehmann und Andreas Lehmann aus Magdeburg

KGV „Otto Kresse“ e.V. am Anger in Felgeleben
3. Andrea Jahn und Sascha Stier
4. Meike Wölkert  und Patrick Weinrich
5. Svenja Ziem und Benjamin Meißner
6. Oliver Tiede

KGV „An der Röthe“ e.V. Barbyer Straße (Am Hundesportplatz)
7. Sophie und Stieven Albin
8. Jennifer Jenschke und Stefan Wischnewski

KGV „Clausthal“ e.V. in Frohse  (Am Frohser Sportpatz)
9. Julia Leppien und Patrick Güldner

KGV „Grüne Hoffnung III“ e. V.
10. Familie Klapsia

Diese jungen Kleingärtnerinnen erhielten eine Teilnahmeurkunde, einen Wertgutschein sowie einen bunten „Blumenstrauß“ in Form von Blumenzwiebeln sowie Kaffee und Kuchen  satt.

Im Rahmen der Aktion “Rekordverdächtig“  wurden die Teilnahmen an den Aktionen „die schwerste Ochsenherztomate“ (Christensen) und  „der größte Kürbis“ (Eickendorf) gewürdigt. Preise wurden leider nicht errungen. Für 2018 sind größere Anstrengungen erforderlich.

Im Anschluss gab der Gartenfreund Hinweise für das Jahr 2018.
Für die Gemeinschaftsaktion stehen zur Zeit zwei Arbeitstitel zur Auswahl:

1. „Integration in unseren Gärten“ oder
2. „Wir stellen uns den Herausforderungen des Landeswettbewerbs“

Für andere Vorschläge haben wir ein offenes Ohr.
Gern über Tel.: 03928 840108 oder per E-Mail an den Verband.

Analog suchen wir die Idee zur Aktion „Rekordverdächtig“ 2018.
 

 
Siegfried Kliematz
 
Verbandsfachberater
 
18.10.2017
 
 
 
 
                                                                                                                                             
 
Holen Sie sich den Frühling


Wir haben für unsere Gartenfreunde wieder Frühlingsblüher im Angebot.

Kommen Sie in unsere Geschäftsstelle und suchen Sie sich aus unserem reichhaltigen Angebot von Tulpen, Hyazinten, Osterglocken, Narzissen und vieles mehr, Ihre Frühlingsblüher aus.

Nur solange der Vorrat reicht.









13.10.2017
Gartenausstellung abgesagt !!!

Leider müssen wir die geplante Gartenausstellung am 16.09. & 17.09.2017 in Calbe aus technischen Gründen kurzfristig absagen. Vielen Dank an allen Beteiligten die mit der Vorbereitung betraut waren, sowie den Ausstellern und Künstlern die für das Gelingen der Veranstaltung sorgen wollten.

03.09.2017
Veranstaltungshinweis


Im September gibt es wieder die Möglichkeit einer direkten Beratung durch Mitarbeiter des Pflanzenschutzdienstes.
Um Schadursachen an Obst-, Gemüse- und Zierpflanzen klären zu können, sollten erkrankte Pflanzenteile zur Beratung mitgebracht werden. Informieren Sie über diese Möglichkeit auch gern Ihre Bekannten und Verwandten. Die Klärung einer Schadursache und die Beratung im direkten Gespräch bringt oft mehr Hilfe als eine telefonische Anfrage bei uns.

Datum: 16./17.09.2017
Ort: Magdeburg-Elbauenpark
Veranstaltung: Landeserntedankfest

Achtung: neuer Standort
Pavillon in der Nähe des Ökodorfs
IGA Berlin
Verbandsfreunde „studierten“ vor Ort

Der Verband der Gartenfreunde Schönebeck und Umgebung e.V. organisierte für den 24. und 25. Juni 2017 eine zweitägige Studienfahrt  nach Berlin. Dreißig Kleingarten Begeisterte folgten dem Aufruf gern und nahmen die Strapazen auf sich.
Seilbahn - Bild von Frank Sperling

Am Samstag, der erste Tag der Studienreise, wurden der Botanische Garten und das Botanische Museum der Freien Universität Berlin in Dahlen besucht. Alle Naturwissenschaften konnten hier tiefgründig studiert bzw. erforscht werden. Zum Beispiel In welchem Land wachsen welche Kulturen, oder welche Pflanzen gehören zu welcher Familie, welche Sorten unterscheiden wir und individuell vieles andere mehr. Auf eine Führung wurde zu Gunsten eines persönlich gestalteten Studienrundganges verzichtet. Am Ende des Tages waren die Füße kaputt und der Kopf voller Erkenntnisse sowie neuer, unbekannter, spezieller Fragen. Einstimmige Meinung, der Besuch hat sich gelohnt.
 
Im Hotel am Müggelsee wurde der Müggelsee besucht , aber auch ausgeruht, gegessen und geschlafen.
Für einige von uns, eine interessante Erfahrung.
Wolkenhain - Bild von Frank Sperling
 
Die IGA – Internationale Gartenausstellung, in Berlin Marzahn Hellersdorf  war das eigentliche Ziel der Hobbygärtner. 2014 wurde ganz intensiv mit der internationalen Gestaltung der ca. 100 Hektar großen Parklandschaft begonnen und das Ergebnis  begeistert.
Von den 186 Tagen  mit vollgepackten Tagesprogrammen an ca. 20 Orten erlebten wir nur 5 Stunden. Für viele von uns leider nur 5 Stunden, denn es gab und gibt sehr viele interessante Events.
Allein die Fahrt mit der Seilbahn  vom Kienbergpark über Wolkenhain zum Blumenberger Damm ist ein wahres Erlebnis. In ca. 12 Minuten verschafft sich der ankommende Besucher einen Überblick. 100 Hektar gestalteter Gartenpark wollen erforscht, besucht und kritisiert werden.
Das macht müde Füße. Viele Restaurants, Cafés, Eiswagen  und Imbissstände laden überall zum Verweilen, Ausruhen und Stärken ein.
Ebenso viele kostenfreie Toiletten lassen keinen Stress aufkommen.
Für unbeständiges Wetter ist auch gesorgt. Blumenhallen, Gewächshäuser oder die Tropenhalle überbrücken jeden Schauer.
Insgesamt 8000 Veranstaltungen sorgen auch für weniger Gartenbegeisterte, für eine abwechslungs- und erlebnisreiche Zeit auf dem IGA-Gelände.  Events am laufenden Band.

Arena - Bild von Dominik Butzmann

Für uns, den Gartenfreunden des Verbandes der Gartenfreunde Schönebeck und Umgebung e. V. kann, so glaube ich einschätzen zu dürfen, war es ein Event der besonderen Art mit nachhaltigen Eindrücken.
Kleingärtner unseres Verbandes, die nunmehr Lust bekommen haben, in eigener Zuständigkeit die IGA zu besuchen, können Restkarten kostengünstig für die Ausstellung in der Geschäftsstelle des Verbandes in der Köthener Straße 4 erwerben.

Wasserspielplatz - Bild von Thomas Uhlemann

Für 2018 wollen wir, der Vorstand des Verbandes, noch besser auf die Wünsche unserer Verbandsmitglieder eingehen und berücksichtigen.
Deshalb bitten schon ab heute um viele Meinungen. Eintagesfahrt zur LAGA Burg oder eine Zweitagesfahrt nach unbekannt oder, oder. Es gibt viele Möglichkeiten. Sagen Sie uns, was Sie wünschen.

Siegfried Kliematz, Vorstandsmitglied
26.06.2017


Der Tag des Garten 2017

Seit exakt 33 Jahren wird in Deutschland der „Tag des Garten als Präsentation des Kleingartenwesens offiziell begangen. Der ehemalige Präsident des Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde e.V. (BDG) Hans Stephan wollte bereits 1984 die Freude und das Interesse an einem Kleingarten sowie an der Natur in die Breite tragen. Ihm verdanken wir den „Tag des Garten – einem der kuriosen Feiertage. So z.B. ist der 10. Januar der „Tag der Zimmerpflanzen und der 07. Februar, in der Valentinswoche, ist der „Tag der Rose oder der „Rosentag”. Der „Pflanz-eine-Blume-Tag ist am 12. März und der „Ehrentag des Unkrauts  am 28. März.  Am 13. April ist der „Ehrentag der Pflanze und am 30. Mai der „Gieß-eine-Blume-Tag.  Der zweite Sonntag im Monat Juni ist nunmehr der „Tag des Garten und etwas später, Ende Juni, werden seit 2004 in immer mehr Gartenverbänden der „Tag der offenen Gartenpforten organisiert.
Wir, der Verband der Gartenfreunde Schönebeck und Umgebung e.V. verbinden diese beiden Events und favorisieren den Sonntag, 11. Juni 2017,  zum „Tag des Garten im Verantwortungsbereich des Verbandes.
An diesem Tag werden die Gartentüren in den Vereinen geöffnet sein und  alle Interessenten und Besucher sind herzlich willkommen.
So wie Hans Stephan 1984 erstmals den Gedanken des Kleingartenwesens und die Freude an der Natur in die breite Öffentlichkeit getragen hat, setzen wir diesen Gedanken, diesen Wunsch 2017 fort.

Siegfried Kliematz
05.06.2017


„Junges Gemüse in alten Gärten


ist das Motto der diesjährigen Gemeinschaftsaktion der Schönebecker Redaktion der Volksstimme und dem Verband der Gartenfreunde Schönebeck und Umgebung e.V.. Als Ziel dieser Aktion steht die Präsentation des Kleingartenwesens. Es soll der Beweis erbracht werden, wir, die älteren Kleingärtner „wuseln nicht nur in unseren Schrebergärten, sondern wir sind hellwach und sind ständig und erfolgreich auf der Suche nach jungen Gärtnerinnen und Gärtnern. Gleichzeitig soll diese Aktion unser „junges Gemüse in alten Gärten vorstellen, zu Wort kommen lassen und zu einem Nachahmen animieren. Wir, der Vorstand des Verbandes, wissen, wir haben in unseren Mitgliedsvereinen viele junge Menschen, wir wissen nur nicht genau wo? Aus diesem Grund nochmals unser Aufruf, unsere Bitte, es mögen sich mutige junge Pächterinnen und Pächter (bis zum vollendeten 30. Lebensjahr) in der Geschäftsstelle in der Köthener Straße 4 melden oder telefonisch über 840108 anrufen.

An die Vorstände unserer Vereine ergeht die gleiche Bitte, uns zu informieren, wenn es in den Vereinen willige junge Menschen gibt. Ein Redakteur der Volksstimme und ein Vertreter unseres Verbandes besuchen nach erfolgter Absprache dann die „Mutigen. Sie werden befragt  interviewt), fotografiert und in der Volksstimme vorgestellt. Das alles geschieht immer und nur mit Zustimmung der Akteure.

Den Abschluss bildet eine gemeinsame Veranstaltung mit der Übergabe einer Urkunde und einem kleinen Erinnerungsgeschenk. Bei Kaffee und Kuchen können Erfahrungen ausgetauscht, Kontakte geknüpft und Freundschaften geschlossen werden.

Wir, die abdankende Generation, wissen, die Jugend erreichen wir nur und interessieren sie für unser Hobby, wenn wir zu Kompromissen bereit sind. Zumindest solange wir die Verantwortung tragen.Haben wir diese abgegeben, sollten wir uns zurückziehen und nur noch beraten, wenn es erforderlich und/oder gewünscht ist. Es gibt mit Sicherheit viel zu diskutieren. Freuen wir uns auf die Gespräche mit der neuen, Verantwortung im Kleingartenwesen übernehmenden Generation, die wir in den nächsten Ausgaben der Volksstimme vorstellen und zu Wort kommen lassen werden. Bleiben Sie gespannt.


Siegfried Kliematz, Vorstandsmitglied
30.05.2017


Was war denn das?
fragen sich die Naturfreunde beim Vorbeifliegen eines Brummers. Es ist keine Honigbiene, es ist keine Hummel, es ist eine blaue Holzbiene. Sie kommt eigentlich aus Süd- und Mitteleuropa, aus den wärmeren Regionen. Durch den Klimawandel siedelt sich diese Holzbiene auch in Süd- und Mitteldeutschland an. Ich habe sie erstmals in der Kleingartenanlage „Am Gänsewinkel” vor etwa 10 Jahren gesehen.
Heute ist dieser Hautflügler wohl in allen Kleingärten schon gesehen worden. Voraussetzung für das Verbleiben sind warme, sonnenbeschiene Lagen und trockenes Altholz. In diesem bohren sie mit ihren kräftigen Kauwerkzeugen 30 cm lange Brutröhren. Nach dem Paaren Mitte/Ende April legt das Weibchen in diese Röhre aller 2,5 cm ein Ei mit Pollen und Nektar als Erstversorgung für den Nachwuchs. Verschlossen wird jede Zelle mit speichelvermengter Holzspäne. Nach drei Wochen verpuppen sich die Larven und im Juni ist die Entwicklung beendet.
Holzbienen sind standorttreu und verbleiben, wenn möglich, in dem Holz, in dem sie selbst geboren wurden. Die blaue Holzbiene ist ca. knapp 30 mm  groß und hat einen hummelartigen Körperbau. Die Flügel sind eher dunkelbraun mit einem erkennbaren Blauschimmer. An sich ist das Tier schwarz mit dunkler Behaarung. Sie lebt von Pollen und Nektar. Mit ihren starken Beißern sticht sie die Blüten seitlich an und somit kommt es leider zu keiner Bestäubung.
Stechen kann die Holzbiene in sehr großer Gefahr auch, ist aber ansonsten gefahrlos. Sie ist die größte Wildbienenart und vermehrt sich mit zunehmender Erhöhung der Temperaturen auch in unserer Region enorm.
Erfreuen wir uns an den „dicken Brummer.


Siegfried Kliematz, Verbandsfachberater
28.05.2017


Unsere erste Pflanzentauschbörse – mit durchschlagenden Erfolg
Kaputt, aber überglücklich haben wir heute am 20.05.2017 unsere erste Pflanzentauschbörse beendet. Der Aufwand hat sich echt gelohnt. 200 Besucher waren mit uns begeistert. Gerne gaben unsere Fachberater Tipps zu den einzellnen Pflanzen, aber auch zu Probeentnahmen für eine Wasser- bzw. Bodenuntersuchung. Das wiederholen wir, war die einstimmige Meinung.
 
Bereits am Donnerstag wurden die ersten Pflanzen zum Tausch angeliefert und das ging am Freitag und bis zum Samstagmittag weiter. Toll, diese Akzeptanz. An vielen Stellen des „Basars wurde gefachsimpelt, gestritten und sich geeinigt.
 
Im Angebot war wirklich alles, was jetzt  zu dieser Jahreszeit umsetzbar ist. Wir, die Akteure, sind voll zufrieden und wurden für unsere Bemühungen mehr als belohnt.
 
Eine Schlussfolgerung ist wichtig, wir können uns ernsthaft selbst untereinander helfen, wir müssen es nur organisieren. Versuchsweise können sich Gartenfreunde, die etwas suchen, bei uns in der Geschäftsstelle melden. Wir vermitteln dann, so gut es eben geht. Auch unseren Beratungsdienst bauen wir aus und werden schwerpunktmäßig zu den Sprechtagen in der Geschäftsstelle uns diesen Themen widmen.
Alle Verbandsmitglieder sind gefordert, sich mit ihren Problemen, Fragen, aber auch Hinweisen und Empfehlungen an uns zu wenden. Nur so können wir uns punktgenau und zielgerichtet den aktuellen Schwerpunkten widmen.

Unterstützen auch sie uns, helfen Sie uns. Ihnen helfen zu können.

Zurzeit bereiten wir die Gemeinschaftsaktion Volksstimme/Verband vor. Unser diesjähriges Thema „Junges Gemüse in alten Gärten. Wir suchen dafür Kleingärtnerinnen und Kleingärtner bis zum  vollendeteten 30. Lebensjahr. Bitte gestalten Sie diese Aktion mit, melden Sie uns ihnen bekannte Infragekommende. Helfen Sie uns den Beweis zu erbringen, in  Schönebeck „wuseln nicht nur Alte in den Gärten, sondern hier in Schönebeck weht ein neuer, ein frischer, ja ein junger Wind.

Heute war ein optimistisch stimmender Tag, bereiten Sie uns weitere solcher Events. Nur so werden wir gemeinsam das Kleingartenwesen in Schönebeck und Umgebung erhalten und nach vorne bringen. Dabei wünsche ich uns gemeinsam viel Erfolg.


20.05.2017
Siegfried Kliematz, Vorstandsmitglied

 
Der Gartenverband hat 2017 viel vor
 
 

In der Volksstimme vom 11.04.2017 wird davon gesprochen, dass in Sachsen-Anhalt die Generation 60 plus in den Gärten „wuselt”. Wir der Verband der Gartenfreunde Schönebeck und Umgebung e.V. wollen 2017 mit der Gemeinschaftsaktion Volksstimme, Gartenfreunde davon überzeugen, dass erfreulicher Weise sich schon sehr viel „junges Gemüse” in unseren Gärten wohl fühlt und das auch ohne Uni. Dafür brauchen wir die Unterstützung aller in Frage kommenden jungen Gärtnerinnen und jungen Gärtner (bis zum vollendeten 30. Lebensjahr), mögen sie sich bitte in der Geschäftsstelle des Verbandes (Tel. 03928 840108) bekanntmachen. Nach einem Besuch vor Ort und einem Vorstellen in der Volksstimme, gibt es wieder eine interessante Abschlussveranstaltung mit einer kleinen Überraschung. Es lohnt sich also. An die Vereinsvorsitzenden ergeht unsere Bitte, gegebenfalls uns auch zu informieren. Nur mit eurer Unterstützung wird es uns gelingen, obige Behauptung zu beweisen.
 

Es sind aber 2017 auch wieder weitere Präsentationen und Events geplant.
So z.B.:

  • am  22. April 2017 stehen wir mit unserem Informationsstand anlässlich des Frühlingsallerleis auf dem Kunsthof in Bad Salzelmen. Die Fachkommission wird Fragen rund um den Garten beantworten und für unseren Nachwuchs sind kleine Überraschungen zu erwarten. Ein Besuch lohnt sich.

  • Anlässlich der 18ten Pflanzen- und Gartenschau am 29. April 2017 stehen wir auf dem Salzblumenplatz und nehmen unter anderem Wasser- und Bodenproben für die Analyse an. Interessierten wird das Gartenwesen erklärt und der Wunsch nach einem freien Garten näher gebracht. Diese Gelegenheit sollte man nicht verpassen.
 
  • Eine eigene Großveranstaltung des Verbandes der Gartenfreunde ist am Samstag, 20. Mai 2017 als 1. Pflanzentauschbörse in der Zeit von 10.00 bis 14.00 Uhr auf dem Gelände der Geschäftsstelle in der Köthener Straße geplant. Hier können Pflanzen und Stauden getauscht, abgegeben oder mitgenommen werden. Der Erfolg ist vom Publikum abhängig. Wir wünschen uns viele interessierte Kleingärtner, aber auch jeder andere Besucher ist uns genauso willkommen. Unsere Labortür ist an dem Tag für alle Besucher weit geöffnet und jeder kann die Fragen stellen, die ihn schon lange unter den Nägeln brennen. Erd- und Wasserproben für die  Kleingärtner unseres Verbandes werden zu Sonderpreisen analysiert, alle anderen werden selbstverständlich angenommen. Als weiterer Höhepunkt ist ein Stammtisch vorgesehen. Hier kann gefachsimpelt, aber auch ein Bier getrunken werden. Vom Erfolg dieser Veranstaltung ist eine vorgesehene Wiederholung abhängig.
 
  • Am 24. und 25. Juni 2017 ist die Studienfahrt zur IGA in Berlin geplant. Interessierte können sich in der Geschäftsstelle informieren und sich für die Reise anmelden.
 
  • Unsere diesjährige Ausstellung der Kleingärtner kann am 16. und 17. September 2017 in Calbe besucht werden. Die Aussteller werden gesondert informiert.
 
  • Ansonsten trifft sich die Fachgruppe des Verbandes monatlich in der Geschäftsstelle zur Beratung. Gäste sind stets willkommen.

 
 
Siegfried Kliematz, Vorstandsmitglied

Kleingärtnerverein „Bördegruß e.V. Eickendorf

Kürbiswettbewerb - Salzlandkreis

Sehr geehrte Frau Libbe,
die Kleingärtnersparte Bördegruß e.V.-Eickendorf tritt in diesem Jahr wieder mit der Kleingärtnersparte in Biere und dem Gartenverein Groß Salze in Schönebeck in einen Kürbiswettbewerb. In 2016 wurde dieser zu ersten mal ausgetragen und es gab Urkunden für den größten Kürbis und die beste Gartensparte. Und nun wurde diese Idee mit einem Kürbispokal als Wanderpokal untersetzt. D.h. es wird in diesem Jahr einen Pokal geschnitzt aus Holz geben, an dem eine Metallplakette angebracht ist. Gewinnt eine Gartensparte diesen Wanderpokal zum 3. mal, kann sie ihn behalten und es wird ein neuer Pokal angefertigt. Natürlich wird dieser Wettbewerb auch in der Volksstimme redaktionell begleitet. Nun haben sich in der Zwischenzeit bereits 2 weitere Gartenvorsitzende gemeldet, die an diesem Wettbewerb teilhaben möchten. Und nun wende ich mich an Sie Frau Libbe, ob es nicht möglich wäre, diesen Wettbewerb über Ihren Verband der Gartenfreunde Schönebeck und Umgebung e.V. publik zu machen. Vielleicht finden sich weitere Gartenvorsitzende, die mit Ihrem Verein an diesen Wettbewerb teilhaben möchten?
Um gleiche Bedingungen für alle herbeizuführen, werden in diesem Jahr aus den Siegerkürbissen 2016 die neuen Pflanzen angezogen. Dazu hat sich aus unserem Verein die ehemalige Vorsitzende, Frau Erika Fläschenträger, bereit erklärt, die Pflänzchen Anfang Mai zur Verfügung zu stellen. Jeder Verein kann so viele Pflanzen, wie er benötigt, zu einem Stückpreis von 2,00€ erwerben.
Aus jeder Gartensparte, die an diesem Wettbewerb teilhaben möchte, möge sich die/der Vorsitzende bei mir persönlich melden. Egal auf welchem Wege (Handy: 0172-9114881 oder per WhartsApp oder per E-Mail: dieter(at)festner.de). Dann wird diese Gartensparte offiziell in einer Teilnehmerliste aufgenommen. Und auch nur die Gartenfreunde aus diesen Sparten haben dann die Teilnahmeberechtigung. Und dann gilt es für alle Gartenfreunde (egal ob jung oder alt) zu zeigen, wer den größten Kürbis hinbekommt. Wir hoffen darauf, das sich sehr viele Gartenfreunde an diesem Wettbewerb beteiligen mögen.

Am Samstag, dem19.08.2017 ab 14:00 Uhr findet in unserem Gartenheim das sogenannte Sommerfest statt, an dem alle Gartenvorsitzenden und Gartenfreunde mit Ihren Partnern herzlich eingeladen sind. Dort geht es um das Fachsimpeln hinsichtlich der gerade wachsenden Kürbisse, der Rekultivierung der Brachflächen, der Schafhaltung in unserer Sparte und um sich untereinander kennen zu lernen.

Am Samstag, dem 30.09.2017 findet ab 14:00 Uhr unser Herbstfest mit der Krönung der Siegerkürbisse und der besten Sparte statt. Dazu kommen alle Gartenfreunde, die Kürbisse in die Wertung bringen wollen, ab 09:00 Uhr mit Ihren Kürbissen zum gemeinsamen Kürbiswiegen zur Firma „Natho's Säfte GmbH in Welsleben. Und in unserem anschließenden Herbstfest (Beginn 14:00 Uhr) werden alle Gewinner der einzelnen Rubriken Ihre Urkunden erhalten und es gibt eine gemeinsame Feierrunde mit allen Gartenfreunden und natürlich sind alle Gäste aus den jeweiligen Orten auch recht herzlich eingeladen. Und gleichzeitig werden alle Gartenerzeugnisse allen Gartenfreunden und Gästen präsentiert und, wo zugelassen, auch zum Verkauf angeboten. Und natürlich gibt es zu beiden Festen genügend Getränke und auch gutes Essen. So wird nicht nur unser Grill heißlaufen, sondern es wird beim Herbstfest auch ein Spanferkel zum Essen angeboten. Die Gartenfreunde, die in 2016 dabei waren, wissen was da Tolles auf Sie zukommt!
Wir wünschen allen Gartenfreunden eine rege Beteiligung an unserem Wettbewerb, an unseren Festen und ein glückliches Händchen, den größten Kürbis hinzubekommen.

gez. Dieter Festner
– Vorsitzender der Kleingärtnervereins Bördegruß e.V. - Eickendorf -
Tel.: +49-391-6212588

PS: Wer unsere Gartensparte schon vorher kennenlernen möchte, ist herzlichst eingeladen, an unserem Schlachtefest am 29.04.2017 ab 10:00 Uhr oder am Herrentag (mit Hähnekrähen) am 25.05.2017 ab 10:00 Uhr teil zu nehmen.

 
Die Vorstände des Verbandes der Gartenfreunde haben sich beraten

Der Einladung des Gartenverbandes folgten 82 Mitglieder aus 59 Vereinen. Ein so gutes Ergebnis überraschte selbst die erste Vorsitzende, was sie auch in ihrer Begrüßung zum Ausdruck brachte.

In Ihrem Rechenschaftsbericht für das Jahr 2016 ging Sie auf die vielfältigen Aktivitäten ein und stellte einige Schwerpunkt zur Diskussion. So erwähnte Sie die Schulungen der Schatzmeister und Revisoren, der Wertermittler und Fachberater sowie die der Vorstandsmitglieder. Als vollen Erfolg stellte Sie die Aktion mit der Volksstimme „Hobbys im Kleingarten heraus und informierte gleichzeitig, im Jahr 2017 wenden wir uns der Thematik „Gärtnern mit der Natur zu.

Desweiteren wurde die Studienfahrt vom 17. bis 19. Juni 2016 zur Laga nach Bayreuth ausgewertet und für das Jahr 2017 ein Besuch der IGA Berlin vom 24. bis 26. Juni 2017 in Aussicht gestellt. Interessenten sollten sich vormerken lassen. Ausgewertet wurde der Wettbewerb „Kuriositäten aus unseren Gärten und drei Gartenfreunde prämiert.
Ebenso wurde an den „Rosenball des Verbandes als erfolgreicher Event erinnert.
 
Die Auszeichnungen der Gartenfreunde Klaus Netzband KGV „Flora  und Manfred Peters KGV „Otto Kresse mit der Plakette „Natur im Garten (Volksstimme berichtete darüber) sowie des Gartenfreundes Hädecke mit einem Eintrag im Buch der Stadt Calbe wurden lobend hervorgehoben. Besonders herausgestellt wurde die Würdigung der Aktivitäten des Gartenfreundes Klaus Netzband mit dem „Rathauspreis. Sein Engagement gegen den Bestäubungsnotstand (Bienenlehrgarten) fand so eine würdige Anerkennung.

Die Schatzmeisterin sowie die Revisionskommission gaben ihre Tätigkeitsberichte ab und es wurde  die Entlastung des Vorstandes empfohlen und erteilt.

Der Verbandsfachberater gab in seinem Diskussionsbeitrag Hinweise zum „Naturgarten um die Aktion mit der Volksstimme so zu eröffnen. Schwerpunkt seiner Ausführungen war das umfassende Gärtnern mit der und nicht gegen die Natur.

Im zweiten Teil der Beratung ging es um die veränderten Bedingungen der Abfall-sowie Sperrmüllentsorgung, die mit dem Landrat und der Abfallwirtschaft ausgehandelt wurden.

Eine emotionale Diskussion ergab sich bei dem Thema „Das neue Eichgesetz vom 01.01.2015 welches nur noch geeichte Messmittel zur Abrechnung erlaubt und bei Verstößen empfindliche Ordnungsstrafen vorsieht. Viele konstruktive Beiträge waren insgesamt hilfreich bei der Lösung des Problems.

Die erste Vorsitzende, Karin Libbe, erläuterte die geplanten Vorhaben des Verbandes für das Jahr 2017.  So können sich Interessenten für alle angebotenen Schulungsmaßnahmen eintragen lassen, damit entsprechend der Teilnehmerzahlen die notwendigen Räumlichkeiten gebunden werden können. Für das Jahr 2017 bot der Verbandsfachberater analog der vergangenen Jahre Fachvorträge zu gewünschten Themen in den Vereinen an. Meldungen bitte an die Geschäftsstelle.
 
Ganz groß im Plan steht die Aktion mit der Volksstimme mit einem Abschluss anlässlich „90 Jahre Ausstellung der Gartenfreunde  in Calbe am 16. und 17. September 2017.
Desweitern sollte man sich folgende Termin vormerken:
 
Am 22.04. und 22.10. Frühlings- bzw. Herbstallerlei im Kunsthof Bad Salzelmen
 
Am 29.04. Pflanzen- und Gartenschau auf dem Salzblumenplatz
 
Am 24.05. ist unser Labor offen und es können auf dem Hof der Geschäftsstelle Stauden und Pflanzen getauscht, abgegeben oder erworben werden.

Interessant war die Information zur KEKS 2030. So konnten 2016 131611m² und 2017 bis jetzt 27784 m² dem Eigentümer, der Stadt Schönebeck zur weiteren Verwendung angeboten werden. Im Gegenzug wurden Pachtfreistellungen für freie, nicht weiter verpachtbare Gärten abgestimmt. Das offene Problem, Rückbau der herrenlosen Gärten, wurde ebenfalls angesprochen und auf derzeitige Gespräche im Umweltministerium verwiesen. Erkannt ist in dem Zusammenhang, dass das die Kleingärtner aus eigener Kraft nicht stemmen können. Derzeitig sind diese Gärten durch die Abgebenden oder die Vereine unfallfrei (alle Öffnungen sind zu verschließen) zu gestalten. Empfohlen wurde weiterhin die Nutzung als Grabeland, die Aussaat von nachhaltiger Wildblumenwiese oder der Anbau von Bienenfutter.
 
 
Zum Schluss Auszeichnungen und Ehrungen.
 
Es wurden ausgezeichnet:
 
Mit der Ehrennadel des Verbandes

Steffi Mittelstraß   Schatzmeisterin im KGV „Wochenend in Barby
Rita Knauft   1. Vorsitzende des KGV Am Bierer Weg in Welsleben
 
 
Mit der Ehrennadel des Verbandes in Bronze
Lothar Schlünz  1. Vorsitzender des KGV „Grüne Hoffnung III in Schönebeck  

Bodo Michalsky  1. Vorsitzender des KGV „Abendfrieden in Frohse
 
 
Mit der Ehrennader in Silber

Peter Röhler  1. Vorsitzender  des KGV „Frohsinn II in Gnadau
 
 
Mit einer Urkunde für die Teilnahme am Fotowettbewerb

Jutta Wengel            KGV „Fortuna Schönebeck
 
Frau Wannagas        unbekannt
 
Herr Würfel             unbekannt
 
Siegfried Kliematz   KGV „Clausthal Frohse     

Verlässlicher Einbruchschutz für Garten und Laube

Den eigenen Garten vor Einbrechern schützen: Das ist nicht nur wichtig, um die Risiken eines Diebstahl und unnötiger Verwüstung zu minimieren, auch hat es einen versicherungsbedingten Hintergrund.
Denn wenn Ihr keine ausreichenden Maßnahmen zur Vorbeugung dieser Straftat trefft, erlischt im Ernstfall Euer Anspruch auf Schadensersatz– selbst, wenn Ihr vorsorglich eine erweiterte Gebäudeversicherung abgeschlossen habt. Mit geeigneten Vorkehrungen lässt sich das Vorhaben potenzieller Eindringlinge erheblich erschweren. Einige davon lassen sich einfach, schnell und sogar kostenfrei in die Tat umsetzen.

Eine einbruchfeindliche Umgebung schaffen
Wenn Ihr den Garten verlasst, denkt immer daran.....
mehr zu diesem Thema finden Sie in unserem Download-Angebot.
 
Das Interesse an einem  Kleingarten steigt
 

 
 
Für mich ist erfreulich, daß mein Wunsch aus dem Jahr 2010 erhört wurde und sich jetzt langsam verwirklicht. Wir sind, das sehe ich auch so, noch nicht über den Berg. Es gibt noch viel Aufklärungsbedarf. Wir sind aber auf dem richtigen Weg und das stimmt mich als Verfechter des Kleingartenwesens sehr optimistisch.
 
Deutlich erkennbar ist das gesteigerte Interesse an der eigenen Kreativität, man will etwas Eigenes schaffen und erreichen. Selber etwas produzieren und verbrauchen, ist der vielfache Wunsch gerade junger Menschen.
 
Oft höre ich „Urban Garding“ sei die Lösung und ich stelle mir die Frage, haben wir das nicht schon lange? Sogar mit Gewährleistung durch das Bundeskleingartengesetz. So haben wir zum Beispiel den Pachtzins- und Kündigungsschutz uvam. Klar, es gibt auch ein „Muss“. Das  „Muss“ den Garten zu bewirtschaften ist nicht überspitzt und  ist für alle Interessenten durchaus erfüllbar.
 

Unschlüssigen möchte ich bei der Gut/Schlecht-Abwägung mit einigen Hinweisen helfen.
 
 
1. als organisierter Pächter haben Sie viele Vorteile der Verbandsarbeit. Zum Beispiel die Fachberatung, kostenfrei durch einen erfahrenen Kleingärtner aus dem Verein in Ihrer Parzelle. Besser geht es kaum.
 
 
2.  und noch ein Vorteil. Die Demokratie wird im Kleingärtnerverein und in den Verbänden großgeschrieben. Jeder kann/soll mitgestalten, seine Ideen einbringen oder wer möchte kann im Vorstand mitwirken und so die Vereinsarbeit aktivieren. Jeder wie er kann und möchte.
 
 
3.  entgegen der allgemeinen Meinung, man dürfe im Garten  nichts, kann man sehr wohl sein Leben im Garten frei gestalten. Ich darf auch im Garten schlafen, und das nicht nur mittags, sondern auch mal nächtigen. Was ich allerdings nicht darf, im Garten wohnen. Das untersagt das BKleingG
 
 
4.  und trotzdem ist der Garten ein Familiengarten, ein Ort für alle Familienmitglieder.
 
Selbst Generationsgärten erfreuen sich einer ständig steigenden Beliebtheit. So können die Kinder spielen und die Großeltern sind dabei, der Papa geht seinem Hobby, der Vogelzucht nach und Mutti erfreut sich an gemeinschaftlicher Handarbeit.
 
Vieles ist möglich und erlaubt, das Halten von Großtieren (Schweinen und Schafen)
 
allerdings nicht. Trotzdem, das gemeinsame Hobby, die gemeinschaftlichen Ziele verbinden und gemeinsam gelöste Probleme verschweißen sogar. Wir sind mehr oder weniger eine sehr große Familie.
 
 
5.  das heißt aber nicht, alles muss nach einer Regel/Vorschrift ablaufen. Wir pressen nichts in eine Uniform. Jeder kann/soll in seiner Parzelle seine Kreativität ausleben und zeigen, andere inspirieren. Die Invidualität wird großgeschrieben
 
 
6.  Nichts ist verboten, was keinen Sinn macht und manches ist sogar erwünscht.
 
Ich kann in meiner Parzelle anbauen was und wie viel ich will, mineralisch oder biologisch düngen – alles ist erlaubt, was anderen nicht schadet. Und wenn ich biologisch gärtnere weiß ich, dass ich mich gesund ernähre.
 
 
7.  durch das Bundeskleingartengesetz habe ich einen dauerhaften Schutz. Meine Investitionen sind sicher. Mein Pachtvertrag kann, wenn erforderlich (KEKS 2030) Fristen nennen. Ich kann also  langfristig planen und keiner nimmt mir die Scholle weg. Ich kann, wenn ich das will, ein Leben lang im Garten bleiben.
 
 
8.  hört sich alles gut an. Kann ich mir das finanziell aber auch leisten? Das BKleingG schützt uns nicht nur vor dem Rausschmiss, sondern sichert auch die Pachtzinshöhe. Und die Höhe der Betriebskosten bestimme ich selbst. So findet jeder, jede Familie, die Parzelle, den Verein wo die Kosten zu seinem Geldbeutel passen.
 
 
9.  das sind schon einige Gründe für einen Kleingarten in einem organisierten Verein.
Gibt es andere Möglichkeiten/Alternativen? Ja. Eigentumsgärten, Grabeland mit Fristen; Erholungsgärten ohne Pachtzinssicherheit alles ist möglich, aber mit Nachteilen. Nur wir, der Verband der Gartenfreunde Schönebeck e.V. haben eine Monopolstellung und sind in der Lage Ihnen einen Garten (Bördeboden) zu erschwinglichen Preisen anzubieten. Das ist unser Angebot und das ist alternativlos.
 
Glauben Sie einem langjährigen Kleingärtner.
 
 
 
Siegfried Kliematz, Vorstandsmitglied
04.01.2017

 
Aufruf des Verbandes der Gartenfreunde Schönebeck und Umgebung e.V.
 
 
Der Vorstand des Verbandes bittet alle Gartenfreunde gemeinsam oder Einzeln in der Zeit vom 06. Bis 08. Januar 2017 im Garten, auf dem Balkon oder in Parkanlagen die sichtbaren Vögel eine Stunde lang zu registrieren und dem NABU Schönebeck oder dem Verband (840108) zu melden.

Diese „Stunde der Wintervögel“ ist eine der größten Mitmachaktionen der Bundesrepublik und liefert wertvolle Daten zum aktuellen Stand der Artenvielfalt.

Wichtig ist der Hinweis, das jeweils die höchste Anzahl der zur gleichen Zeit sichtbaren Vögel notiert wird – also nicht die wiederholenden Besuche addieren. Zählen Sie 4 Meisen zur gleichen Zeit, notieren Sie vier. Sehen Sie später sechs Meisen dann korrigieren Sie von vier auf sechs.
 
Für Ihre Bemühungen besten Dank im Voraus.

Siegfried Kliematz, Verbandsfachberater
03.01.2017
 

Letzte Aktualisierung am

18.11.2017

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