Kürbis Aussaat und Anzucht - Verband der Gartenfreunde Schönebeck und Umgebung e.V.

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Kürbis Aussaat und Anzucht

Thema Garten > Fachberatung > Pflanzenanzucht

1. Legen der Kürbissamen nach den Eisheiligen ins freie Land.
Dazu werden die Kürbiskerne mit der Spitze nach unten etwa 15 bis 20 cm in kompostreiche Erde gesteckt und gut angegossen. Die Erde sollte 20° Celsius warm sein.  Kürbisse lieben tiefgründige gute Böden. Empfehlenswert ist daher die Winterfurche. Der Boden hat sich dann im Frühjahr bereits gesetzt und neue Kapillaren neu gebildet. Eine flache Oberfächenbearbeitung gefährdet die Struktur nicht und bekämpft vorteilhaft keimende Wildkräuter. Auf so vorbereitete Beete gedeihen sowohl direkt gesäte, als auch in Töpfen vorgezogene Pflanzen prächtig und benötigen weniger Bewässerung.

2. Pflanzenanzucht in Töpfen  (Vorkultivierung am warmen Standort)
Bei
dieser Variante wollen Sie bitte bedenken, dass die sich im Topf entwickelnden Pflanzen nur solange im engen Topf  wie unbedingt nötig belassen werden können. Ein zu langer Aufenthalt (länger als drei Wochen) führen zu Wachstumsstockungen und genau das wollen wir nicht.  Meine Empfehlung mit der Aussaat in Töpfen in der warmen Stube oder im Wintergarten nicht vor dem 20. April zu beginnen, wenn Sie die Pflanzen nach den Eisheiligen (20.Mai) ins freie Land setzen wollen. Hauben oder ein anderer Schutz erlauben eine zeitigere Pflanzung. Das Risiko ist dann aber nicht kalkulierbar. Eine so verfrühte Teilpflanzung ist zu empfehlen, somit hat man immer noch eine Reserve und sichert so die Ernte.

3. Nährstoffversorgung
Kürbisse benötigen entgegen der oftmals noch verbreiteten  Auffassung, recht wenig Stickstoff (N). Eine Bodenanalyse kann Aufschluss geben. Der Bedarf an Kali ist hingegen hoch. Die Farbe und die Haltbarkeit werden durch Kali verbessert. Dabei ist der Einsatz von chloridarmen Kali zu empfehlen, da Kürbisse chloridempfindlich sind.     
Zum Schluss noch ein Hinweis zum Fruchtwechsel. Auf frischen Böden gedeihen Kürbisse immer am besten. Also ist ein jährlicher Fruchtwechsel zu empfehlen, höchstens 2 Jahre  in Folge.

4. Jungpflanzen und die Schnecken
Die meisten Jungpflanzen und insbesondere  Kürbisse schmecken den Schnecken sehr gut. Wir müssen daher unsere zarten Pflanzen vor diesen Schädlingen schützen.

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Letzte Aktualisierung am

21.07.2017

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