Pflanzenkrankheiten - Verband der Gartenfreunde Schönebeck und Umgebung e.V.

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Pflanzenkrankheiten

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Blütenendfäule an Tomaten und Paprika

Hierbei handelt es sich um eine Stoffwechselerkrankung der Tomaten- und Paprikapflanzen.

Durch Unterbrechungen bei der Wasserzufuhr ist die Aufnahme von Kalzium durch die Pflanzen nicht möglich und es bilden sich graue bis dunkle Flecken auf der dem Ansatz entgegengesetzten Seite. Genau dort, wo sonst die Blüte ist - darum Blütenendfäule.

Gegenmaßnahmen:  Keine Stickstoffgaben! Regelmäßiges Gießen - zweimal am Tag. Zuführung von Kalzium über das Gießwasser (in Verbindung mit Kalk) oder mittels Sprühen über die Blattmasse. Die Tomaten sind bedenkenlos verwendbar. Es handelt sich um keinen Pilz - es ist nur eine Stoffwechselerkrankung.

Die gleiche Erscheinung kann beim Apfel auftreten. Die Stippigkeit ist analog auf Kalziummangel zurückzuführen. Auch hier hilft Kalzium über die Blattmasse zu zuführen.


Kräuselkrankheit
lateinisch (Taphrina Deformans)

Mit dem Austrieb der Knospen im Frühjahr beginnt auch die Deformierung der jungen Blätter. Blasig aufgetrieben verfärben sie sich weißlich-grün bis rot und rollen, falten, kringeln, runzeln bzw. kräuseln sich dabei gummiartig mit samtigen Belag, so dass die Blätter im Frühsommer letztendlich vollkommen verknorkelt, verknittert und eingetrocknet sind. Dieses Phänomen wird durch den Pils Taphrina Deformans an Pfirsich-, Nektarinen-, Aprikosen- und Mandelbäumen verursacht. Der Baum wird dadurch so stark geschwächt, das sich im nächsten Jahr weniger Knospen bilden oder ganze Äste absterben.

Stellt sich die Frage, ist die Kräuselkrankheit bekämpfbar? Darauf antwortet unser Fachberater auf der Seite Häufig gestellte Fragen.



 

Letzte Aktualisierung am

22.07.2017

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