Aktuelles 2021 - Verband der Gartenfreunde Schönebeck und Umgebung e.V.

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Aktuelles 2021

Aktuelles

Grundsteuer B


Aus gegebenen Anlass hier einige Hinweise zur Grundsteuer B. Gartenfreunde die zur Zahlung der Grundsteuer B auf Grund einer größeren als 24 m² großen Gartenlaube veranlagt wurden, erhalten nur einen Bescheid. Allerdings, und gerade das ist wichtig, mit dem Hinweis „dieser Bescheid gilt für die Folgejahre, bis zu Erstellung eines neuen Bescheides”.
Daraus ist zu schlussfolgern, Sie müssen eigenständig die Überweisung der Grundsteuer B zum Termin ohne schriftliche Aufforderung vornehmen. Ansonsten kommt eine Mahnung mit Mahngebühren. Eine Überweisung aller Raten zum ersten Termin ist erlaubt. Auf eine nachträgliche Befreiung von der Zahlung der Mahngebühren sollte man sich nicht verlassen. Mir ist kein Erfolgsfall bekannt.
Vermeiden Sie die Mahngebühren und zahlen Sie ohne Aufforderung pünktlich zum Termin die Grundsteuer B.
Bei weiteren Fragen, rufen Sie mich über 01573 1668836 an.

Siegfried Kliematz, Vorstandsmitglied
21.03.2021


Rechnungen vom Transparenzregister



Aktuell wurden wir vom Rechtsanwalt Karsten Duckstein dahingehend informiert, dass diese Rechnungen korrekt und zu bezahlen sind.

Es werden zurzeit die Jahre 2017; 2018 und 2019 berechnet.
Für 2020 können wir einen Antrag auf Befreiung stellen.

Muster:
Gebührenbefreiung für (Name des Vereins)
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit beantragt der Verein (Name des Vereins), (Anschrift des Vereins) und die (Vereinsregistriernummer) beim Vereinsregister (Name des Vereinsregisters) die Gebührenbefreiung nach § 4 der Transparenzverordnung.
Mit freundlichen Grüßen

Dieser Antrag ist jährlich neu zu stellen!

Im Anschluss erhalten wir eine Empfangsbestätigung mit dem Hinweis ggf. fehlende Unterlagen nachzureichen. Das können sein: der Freistellungsbescheid vom Finanzamt usw.

Gewarnt wurde gleichzeitig vor „schwarzen Schafen d.h.  unklare Zahlungsaufforderungen sollten nicht leichtfertig bezahlt werden.

Die offizielle Internetseite im Sinne des Geldwäschegesetzes lautet:

Betreiber ist die Bundesanzeiger Verlag GmbH. Die Aufsicht hat das Bundesverwaltungsamt.

Bei weiteren Unklarheiten wenden Sie sich bitte an Karin Peine, in der Geschäftsstelle Köthener Str. 4 zu den Geschäftszeiten oder telefonisch über 03928 840108.


Siegfried Kliematz, Vorstandsmitglied
11.03.2021

Dank an unsere Frauen im Kleingartenwesen


Nicht schon immer standen die Frauen so hoch in der Anerkennung, wie heute. „Frau erwache! Erkenne deine Rechte war bereits 1789 der Auftakt im aktiven Kampf der Frauen um Anerkennung und Gleichberechtigung. Anlass war die französisch bürgerliche Revolution und Frauen waren es, die König Ludwig den XVI zur Anerkennung der Menschenrechte zwangen. Der Kampf der Frauen, zumindest in Frankreich, hatte begonnen.
Das Recht auf Arbeit und das Recht auf Ehescheidungen kam zur Sprache.
Deutsche Frauen beteiligten sich 1844 am schlesischen Weberaufstand und gründeten 1865 den allgemeinen deutschen Frauenverein. Clara Zetkin beantragte 1910 in Kopenhagen den Beschluss, alljährlich am 08.März einen Frauentag zu veranstalten. Den internationalen Frauentag.

Von 1933 bis zum Ende des 2. Weltkrieges war der Frauentag in Deutschland abgeschafft. Zu dieser Zeit wurde die Rolle der Frau in der Gesellschaft mehr als Mutter gesehen und somit wurde der Muttertag zum Feiertag für die Frauen. Zum 8.März 1946 wurde der Frauentag in der sowjetischen Besatzungszone wieder eingeführt.

Viele von uns denken jetzt an diesen Tag, in der DDR. Es gab Blumen vom Chef, es wurde gefeiert und Frauen wurden ausgezeichnet. Es gab seit dem 8.März 1947 den demokratischen Frauenbund Deutschlands, den DFD.
Dieser Bund organisierte viele Veranstaltungen für Frauen, und Männer wurden als Unterhalter eingeladen. Oft feierte man den Frauentag in Ermangelung eines Termins vom 1.Januar bis zum 31.Dezember

Wir, im Verband der Gartenfreunde Schönebeck und Umgebung e.V., erinnern seit einiger Zeit bei Kaffee und Kuchen auch an diese Bewegung. Frauen werden eingeladen und Männer durften bedienen. 2021 dürfen wir nicht einmal das. Corona bedingt muss auch dieses Treffen ausfallen.
Erinnern wir uns dennoch an diese mehr als 230 Jahre andauernde Bewegung, obgleich in unseren Reihen Frauen gleichberechtigt sind. So ist unsere Chefin eine Frau, unsere Schatzmeisterin ist eine Frau und sehr viele Frauen arbeiten gleichberechtigt in verantwortlichen Funktionen im Vorstand mit. Wir wissen, ohne unsere Frauen gebe es das Kleingartenwesen in Deutschland nicht mehr. Dafür bedanken wir uns an diesem Internationalen Frauentag 2021 ganz herzlich bei allen Frauen.
Das Treffen holen wir nach, vielleicht am Herrentag.

S. Kliematz, Verbandsfachberater
Th. Kühne, Webmaster
02.03.2021
Frühjahrstipps für den Garten
Die ersten Sonnenstrahlen rufen die Kleingärtner bereits auf den Plan.
Hier vom Verbandsfachberater einige Hinweise die Beachtung finden sollten:

  • den Acker bitte erst betreten, wenn keine Fußspuren erkennbar sind. Ansonsten verfestigen wir den Boden zu stark
  • wichtig wäre jetzt, das Anlegen von Wellpappengürtel an die Stämme der Apfelbäume. Die flugunfähigen Weibchen der Apfelwickler werden so gehindert nach oben zu gelangen. Ohne Chemie! Die Wellpappe des Öfteren wechseln und den Befall in der schwarzen Tonne vernichten.
  • Erkennbar, vertrocknete Früchte des Vorjahres, sogenannte Mumien, unbedingt entfernen und entsorgen.
  • bis zum 28.02. sollte der Wein geschnitten sein.
  • zum gleichen Termin müssen die Acker- oder auch dicke Bohnen in der Erde sein. So wird der Befall durch die schwarze Bohnenlaus stark eingedämmt bzw. verhindert.
  • das Kalken der Stämme ist in diesem Jahr sehr zu empfehlen. Der extreme Wechsel von Sonneneinwirkung und Nachtfrösten wird so gemildert. Gleichzeitig werden Parasiten in der Rinde vernichtet.
  • wer Pflanzen selber ziehen möchte, sollte jetzt damit beginnen.
  • auch die Kartoffeln müssen zum Vorkeimen in eine flache Kiste gelegt und in einem hellen Raum bei 10 bis 12 Grad Celsius gestellt werden.
  • es ist auch eine gute Zeit für das Entnehmen einer Bodenprobe, die wir gern analysieren und Ihnen Düngeempfehlungen geben
  • Tomatenstäbe müssen für die Nutzung in diesem Jahr desinfiziert werden. Entweder mit einem Mittel aus dem Handel oder einfach nur mit heißem Wasser.
  • Jetzt ist auch noch Zeit für den Kernobstschnitt (Apfel und Birne) der Schnitt ist für reiche Ernten besonders wichtig. Schwachwachsende Bäume sollten bereits im November und stark wachsende erst im März oder Anfang April geschnitten werden.

Weiterführende Informationen finden Sie auch auf unseren Fachberater-Seiten.
Gern informieren wir auch zu unseren Geschäftszeiten und halten auch Informationsmaterial bereit. Wir bitten aus gegebenen Anlass um eine telefonische Anmeldung über 03928 84010.

Siegfried Kliematz, Verbandsfachberater
21.02.2021


Am 14. Februar ist Valentinstag

Was ist das für ein Tag? Wer war oder ist Valentin? Warum wird er begangen? Viele Fragen.
Es ist der Tag der Liebenden. Begangen wird dieser Tag sehr unterschiedlich. Heute schenken sich liebe Menschen in der Regel Blumen. Daher auch der Begriff „Tag der Gärtnereien“ Diese machen an diesem Tag höchste Umsätze. Wir Kleingärtner sollten uns diesen schönen Brauch zu Nutze machen. Statt Schnittblumen, die ohnehin in dieser Jahreszeit sehr teuer sind und relativ schnell verblühen, sollten wir Topfpflanzen schenken. Diese kann man dann später im Vorgarten oder im Schrebergarten nochmals nutzen und sich das ganze Jahr an den Herrn Valentin erinnern. Und wer diese ominöse Valentin?

Aus der Literatur ist zu entnehmen, es war ein Bischof namens von Terni. Er war der Patron der Gicht und der Fallsucht und lebte im dritten Jahrhundert, etwa zurzeit von Kaiser Claudius Goticus der 2. in Rom.
Dieser Kaiser brauchte Soldaten und verbot somit Eheschließungen.
Valentin hatte Mitgefühl mit den Liebenden und traute sie heimlich. Er wurde eingekerkert und genau an einem 14. Februar enthauptet.
Der Brauch, sich Blumen zu schenken, geht bis ins antike Rom zurück.
Man gedachte auch der Göttin Juno. Sie ist die Beschützerin der Ehen und der Familie. Warum gerade Blumen als Symbol galten, bleibt im Dunkeln. Ebenso wenig ob nur Blumen oder auch andere Dinge übergeben werden durften. In einigen Ländern schrieb man anonyme Liebesbriefe in anderen sagt man, den jungen Mädchen erscheint der Zukünftige im Traum, aber nur in der Nacht vom 13. Zum 14 Februar.

In Deutschland wurde der Valentinstag erst durch die amerikanische Besatzungsmacht populär.
Dieser uralte Brauch nimmt gerade jetzt in unserer Region gewaltig zu und erfreut sich insbesondere bei jungen Menschen höchster Beliebtheit.
Aber auch wir, die ältere Generation, nutzt die Gelegenheit umso einmal Danke zu sagen. Also nicht vergessen, am 14. Februar ist Valentinstag.


Siegfried Kliematz, Vorstandsmitglied
12. Februar  2021


Der Gartenverband informiert

Die Geschäftsstelle des Verbandes ist ab Dienstag, den 19.01.2021 zu den Sprechzeiten wieder besetzt. Die Besucher werden einzeln und nur mit Mund/Nasen/Schutz empfangen. Bitte haben Sie auch Verständnis, dass wir jeden Besucher nachweisbar dokumentieren um eine eventuell notwendige Verfolgung zu ermöglichen. Besser sind telefonische Anfragen bzw. die Nutzung des Schriftverkehrs.
Telefonisch sind die 1. Vorsitzende des Verbandes, Frau Karin Peine, über 03928 840108 und der Fachberater des Verbandes, Herr Siegfried Kliematz, über 03928 845355 erreichbar.
Postalisch erreichen Sie uns über Verband der Gartenfreunde Schönebeck & Umgebung e.V., Köthener Straße 4, 39218 Schönebeck, über den Direkteinwurf in unseren Briefkasten der Geschäftsstelle oder per E-Mail.
Der Vorstand fordert alle Verbandsmitglieder auf, die Corona Bestimmungen einzuhalten. Bitte vermeiden Sie alle unnötigen Kontakte. Bei Unsicherheiten kontaktieren Sie uns. Informationsmaterial steht nach wie vor zur Verfügung und kann abgefordert werden.

Siegfried Kliematz, Vorstandsmitglied
15.01.2021

Gedanken zum Jahreswechsel

Das Jahr 2020 hat uns Allen viel abverlangt und wird uns mit Sicherheit auch noch im neuen Jahr beschäftigen. Zum Glück wurde das Kleinartenwesen kaum tangiert. Im Gegenteil, durch Corona „Gelangweilte“ suchten plötzlich einen Garten. Bleibt zu hoffen, dass das Interesse von Dauer ist.
Ansonsten zeichnet sich für das Gartenwesen eine härtere Gangart ab. Immer öfter trifft man sich vor Gericht. Eine Entwicklung, die es zu analysieren gilt um Möglichkeiten zum Gegensteuern zu suchen und zu finden. Zum anderen gibt es erste Anzeichen für weitere Verteuerungen. So steigen die Mitgliedsbeiträge, Strom, Wasser und Abwasser werden teurer und auch Sämereien, Gehölze und Werkzeuge. Trotzdem bleibt der Kleingarten ein bezahlbares Hobby und genau das macht uns Mut und gibt uns die Hoffnung auf den dringend erwarteten Boom im neuen Jahr. Der kommt aber nicht von allein, wir müssen etwas tun.

Wir wissen, wir arbeiten heute größtenteils in Strukturen von Gestern, mit Methoden von Heute, an Problemen von Morgen. Und genauso wissen wir, keiner wertet unsere Arbeit, nur der Erfolg zählt. Es ist somit einleuchtend, tue Gutes und sprich darüber. Weniger stöhnen, mehr „Süßholz raspeln, ist die Devise.

Ja, wir müssen uns in einem demokratischen Gemeinwesen legitimieren, uns verantworten, oft rechtfertigen und behaupten. Da hilft uns auch kein falsch verstandenes Selbstbewusstsein, kein um sich selber drehen. Der Dialog mit jeder Kleingärtnerin und jedem Kleingärtner muss geführt werden. Unter Umständen von uns auch gesucht werden. Wir müssen uns die Gelegenheit geben, unsere Kreativität auszuleben, ja diese neu zu entwickeln, immer wieder neu zu fordern. Denn, Innovationskraft ist zu einem der höchsten Werte jeder zukunftsorientierten Entwicklung geworden. Und genau die brauchen wir im Kleingartenwesen insgesamt und in unserem Verband im Besonderen.

Das gelingt uns aber nur, wenn wir mehr als Avantgardist, als Vordenker auftreten und nicht nur den Dingen hinterherlaufen.   
Das gilt im Kleingartenwesen genauso wie in der Wirtschaft. Was heute zählt, sind Resultate, Ergebnisse. Wir müssen uns für Veränderungen öffnen und die eigenen Stärken gezielt einsetzen. Das kriegen wir aber nicht im Selbstlauf hin, sondern nur durch Training. Eben wie ein Sportler.

Worauf müssen wir uns im neuen Jahr konkret vorbereiten. Welche Ziele müssen wir verfolgen:

  1. Wie ist die andauernde Abwärtsspirale, es gehen mehr Kleingärtner in den Ruhestand als Interessierte nachkommen, zu stoppen?
  2. Wie machen wir das Hobby Kleingärtnerei noch interessanter?
  3. Durch gezielte Investitionen müssen wir modernisieren!
  4. Wir müssen uns neuen, anderen Formen der Kleingärtnerei öffnen und nach Wegen der Machbarkeit suchen. So zum Beispiel: Miet-, Generations-, Begegnungs-, Bürger-, Saison oder auch andere Gärten (Senioren-, Blinden-, Behindertengärten)
  5. Nur die allerletzte Alternative, ist der Rückbau.
  6. Holen wir alle Institutionen mit ins Boot, so die Eigentümer, die Stadtverwaltung, Sozialeinrichtungen sowie andere Verbände.

Dazu müssen wir die aktuelle Situation analysieren, notwendige Veränderungen akzeptieren und uns dem Neuen gegenüber öffnen.
In diesem Prozess ist die Programmierung unseres Unterbewusstseins eigentlich das Wichtigste. Negative Vorstellungsbilder wie, wie schaffen wir das, da macht doch keiner mit, was soll nur werden, helfen uns nicht weiter. Wir bleiben als Werkzeug stumpf. Wir ändern nichts, weder uns, geschweige andere. Erfolgreich werden wir nur, wenn wir unseren bewussten Willen und die unterbewussten Antriebskräfte in Harmonie bringen.

Ein letzter Gedanke. Wir brauchen visionäre Ziele, Illusionen. Ziele, die den gesamten Einsatz wert sind. Wie anders, wollen wir unsere Kleingärtnerinnen und Kleingärtner begeistern, sie für unsere neuen Ziele gewinnen, wenn nicht einmal wir überzeugt, motiviert sind.

Das neue Jahr, das Jahr 2021, wird mit Sicherheit kein leichtes Jahr.
Wir tun also gut daran, wenn wir zusammenstehen und die gesteckten Ziele miteinander angehen. Dazu wünsche ich uns Allen viel Erfolg.
Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Siegfried Kliematz, Vorstandsmitglied
O1.01.2021
 

Letzte Aktualisierung am

21.03.2021

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