Aktuelles 2021 - Verband der Gartenfreunde Schönebeck und Umgebung e.V.

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Aktuelles 2021

Aktuelles
Der Gartenverband informiert

Die Geschäftsstelle des Verbandes ist ab Dienstag, den 19.01.2021 zu den Sprechzeiten wieder besetzt. Die Besucher werden einzeln und nur mit Mund/Nasen/Schutz empfangen. Bitte haben Sie auch Verständnis, dass wir jeden Besucher nachweisbar dokumentieren um eine eventuell notwendige Verfolgung zu ermöglichen. Besser sind telefonische Anfragen bzw. die Nutzung des Schriftverkehrs.
Telefonisch sind die 1. Vorsitzende des Verbandes, Frau Karin Peine, über 03928 840108 und der Fachberater des Verbandes, Herr Siegfried Kliematz, über 03928 845355 erreichbar.
Postalisch erreichen Sie uns über Verband der Gartenfreunde Schönebeck & Umgebung e.V., Köthener Straße 4, 39218 Schönebeck, über den Direkteinwurf in unseren Briefkasten der Geschäftsstelle oder per E-Mail.
Der Vorstand fordert alle Verbandsmitglieder auf, die Corona Bestimmungen einzuhalten. Bitte vermeiden Sie alle unnötigen Kontakte. Bei Unsicherheiten kontaktieren Sie uns. Informationsmaterial steht nach wie vor zur Verfügung und kann abgefordert werden.

Siegfried Kliematz, Vorstandsmitglied
15.01.2021

Gedanken zum Jahreswechsel

Das Jahr 2020 hat uns Allen viel abverlangt und wird uns mit Sicherheit auch noch im neuen Jahr beschäftigen. Zum Glück wurde das Kleinartenwesen kaum tangiert. Im Gegenteil, durch Corona „Gelangweilte“ suchten plötzlich einen Garten. Bleibt zu hoffen, dass das Interesse von Dauer ist.
Ansonsten zeichnet sich für das Gartenwesen eine härtere Gangart ab. Immer öfter trifft man sich vor Gericht. Eine Entwicklung, die es zu analysieren gilt um Möglichkeiten zum Gegensteuern zu suchen und zu finden. Zum anderen gibt es erste Anzeichen für weitere Verteuerungen. So steigen die Mitgliedsbeiträge, Strom, Wasser und Abwasser werden teurer und auch Sämereien, Gehölze und Werkzeuge. Trotzdem bleibt der Kleingarten ein bezahlbares Hobby und genau das macht uns Mut und gibt uns die Hoffnung auf den dringend erwarteten Boom im neuen Jahr. Der kommt aber nicht von allein, wir müssen etwas tun.

Wir wissen, wir arbeiten heute größtenteils in Strukturen von Gestern, mit Methoden von Heute, an Problemen von Morgen. Und genauso wissen wir, keiner wertet unsere Arbeit, nur der Erfolg zählt. Es ist somit einleuchtend, tue Gutes und sprich darüber. Weniger stöhnen, mehr „Süßholz raspeln, ist die Devise.

Ja, wir müssen uns in einem demokratischen Gemeinwesen legitimieren, uns verantworten, oft rechtfertigen und behaupten. Da hilft uns auch kein falsch verstandenes Selbstbewusstsein, kein um sich selber drehen. Der Dialog mit jeder Kleingärtnerin und jedem Kleingärtner muss geführt werden. Unter Umständen von uns auch gesucht werden. Wir müssen uns die Gelegenheit geben, unsere Kreativität auszuleben, ja diese neu zu entwickeln, immer wieder neu zu fordern. Denn, Innovationskraft ist zu einem der höchsten Werte jeder zukunftsorientierten Entwicklung geworden. Und genau die brauchen wir im Kleingartenwesen insgesamt und in unserem Verband im Besonderen.

Das gelingt uns aber nur, wenn wir mehr als Avantgardist, als Vordenker auftreten und nicht nur den Dingen hinterherlaufen.   
Das gilt im Kleingartenwesen genauso wie in der Wirtschaft. Was heute zählt, sind Resultate, Ergebnisse. Wir müssen uns für Veränderungen öffnen und die eigenen Stärken gezielt einsetzen. Das kriegen wir aber nicht im Selbstlauf hin, sondern nur durch Training. Eben wie ein Sportler.

Worauf müssen wir uns im neuen Jahr konkret vorbereiten. Welche Ziele müssen wir verfolgen:

  1. Wie ist die andauernde Abwärtsspirale, es gehen mehr Kleingärtner in den Ruhestand als Interessierte nachkommen, zu stoppen?
  2. Wie machen wir das Hobby Kleingärtnerei noch interessanter?
  3. Durch gezielte Investitionen müssen wir modernisieren!
  4. Wir müssen uns neuen, anderen Formen der Kleingärtnerei öffnen und nach Wegen der Machbarkeit suchen. So zum Beispiel: Miet-, Generations-, Begegnungs-, Bürger-, Saison oder auch andere Gärten (Senioren-, Blinden-, Behindertengärten)
  5. Nur die allerletzte Alternative, ist der Rückbau.
  6. Holen wir alle Institutionen mit ins Boot, so die Eigentümer, die Stadtverwaltung, Sozialeinrichtungen sowie andere Verbände.

Dazu müssen wir die aktuelle Situation analysieren, notwendige Veränderungen akzeptieren und uns dem Neuen gegenüber öffnen.
In diesem Prozess ist die Programmierung unseres Unterbewusstseins eigentlich das Wichtigste. Negative Vorstellungsbilder wie, wie schaffen wir das, da macht doch keiner mit, was soll nur werden, helfen uns nicht weiter. Wir bleiben als Werkzeug stumpf. Wir ändern nichts, weder uns, geschweige andere. Erfolgreich werden wir nur, wenn wir unseren bewussten Willen und die unterbewussten Antriebskräfte in Harmonie bringen.

Ein letzter Gedanke. Wir brauchen visionäre Ziele, Illusionen. Ziele, die den gesamten Einsatz wert sind. Wie anders, wollen wir unsere Kleingärtnerinnen und Kleingärtner begeistern, sie für unsere neuen Ziele gewinnen, wenn nicht einmal wir überzeugt, motiviert sind.

Das neue Jahr, das Jahr 2021, wird mit Sicherheit kein leichtes Jahr.
Wir tun also gut daran, wenn wir zusammenstehen und die gesteckten Ziele miteinander angehen. Dazu wünsche ich uns Allen viel Erfolg.
Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Siegfried Kliematz, Vorstandsmitglied
O1.01.2021
 

Letzte Aktualisierung am

22.01.2021

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